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==Leben==
 
==Leben==
Keuslin stammte aus dem Allgäu und erfuhr seine schulische Ausbildung an der Klosterschule Ottobeuren. Es folgte ein Studium an der Jesuitenuniversität Dillingen. [[1617]] erhielt er eine Professur für Philosophie und Moraltheologie am späteren [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]] in [[Salzburg]]. Am [[23. Juli]] [[1622]] wurde er zum 1. Rector magnificus der [[Benediktineruniversität Salzburg]] ernannt. Knapp vier Jahre später wurde Albert Keuslin als Nachfolger des verstorbenen [[Joachim Buchauer]] am [[26. April]] [[1626]] zum Abt von St. Peter gewählt.
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Keuslin stammte aus dem Allgäu und erfuhr seine schulische Ausbildung an der Klosterschule Ottobeuren. Es folgte ein Studium an der Jesuitenuniversität Dillingen. [[1617]] erhielt er eine Professur für Philosophie und Moraltheologie am späteren [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]] in [[Salzburg]]. Am [[23. Juli]] [[1622]] wurde er zum [[Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg|1. Rector magnificus]] der [[Benediktineruniversität Salzburg]] ernannt. Knapp vier Jahre später wurde Albert Keuslin als Nachfolger des verstorbenen [[Joachim Buchauer]] am [[26. April]] [[1626]] zum Abt von St. Peter gewählt.
    
Als Abt setzte er seine ausgeprägte schriftstellerische Tätigkeit fort. Unter ihm erhielt der [[Petersfriedhof]] bereits im ersten Jahr seiner Amtszeit die Arkadenumrahmung; außerdem ließ er am [[Aiglhof]] eine Kapelle errichten und erwarb [[Petersbrunnhof|Petersbrunn]], wo er [[1631]]-[[1635]] von [[Santino Solari]] einen insgesamt 15-achsigen Komplex mit Grottenhof, Ziergarten und Eremitage erbauen ließ. Zudem wurde unter Keuslin [[1653]] eine Bibliothek über der [[Marienkapelle]] errichtet.
 
Als Abt setzte er seine ausgeprägte schriftstellerische Tätigkeit fort. Unter ihm erhielt der [[Petersfriedhof]] bereits im ersten Jahr seiner Amtszeit die Arkadenumrahmung; außerdem ließ er am [[Aiglhof]] eine Kapelle errichten und erwarb [[Petersbrunnhof|Petersbrunn]], wo er [[1631]]-[[1635]] von [[Santino Solari]] einen insgesamt 15-achsigen Komplex mit Grottenhof, Ziergarten und Eremitage erbauen ließ. Zudem wurde unter Keuslin [[1653]] eine Bibliothek über der [[Marienkapelle]] errichtet.