Museum Kunst der Verlorenen Generation: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Das Museum Kunst der verlorenen Generation wird als gemeinnützige Stiftung geführt. | ||
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Version vom 15. November 2019, 11:38 Uhr
Das Museum Kunst der verlorenen Generation ist ein Privatmuseum in der Altstadt der Stadt Salzburg.
Beschreibung
Das Privatmuseum von Prof. Dr. Heinz Böhme zeigt eine außergewöhnliche Sammlung von Künstlern der Verlorenen Generation. Es befindet sich im Haus Sigmund-Haffner-Gasse 12.
Bis März 2020 läuft unter dem Titel „Wir haben euch nicht vergessen!“ die mittlerweile zweite Ausstellung. Sie zeigt wie ihre Vorgängerin „Wir haben uns lange nicht gesehen“ rund 85 der insgesamt über 300 Gemälde seiner Sammlung. Die Werke entstanden allesamt zwischen 1920 und 1945. Unter den Künstlern sind mehrere Schüler des Expressionisten Max Beckmann, aber auch welche von Henri Matisse, Lovis Corinth, Paul Klee oder Oskar Kokoschka. „Es wurde zu der Zeit ja nicht nur expressionistisch gemalt. Kubismus, expressiver Realismus, Dada, Surrealismus, neue Sachlichkeit – alles existierte irgendwie nebeneinander“, führt Böhme aus.
Wenn das Museum geöffnet hat, ist er vor Ort und begleitet Kunstinteressierte unaufdringlich durch die Schau. Der Malstil der gezeigten Künstler sei so unterschiedlich wie ihre Lebensgeschichten. Und exakt um die geht es diesem Sammler im Speziellen. Für ihn ist weniger entscheidend, ob ihm ein Bild gefällt, es zählt immer die Biografie. Zu jedem Künstler hat Böhme mit seiner Assistentin Alexandra Sigl daher eine Mappe mit dessen Lebensgeschichte angelegt. Die können Besucher, auf einer bequemen Bank oder am Tisch sitzend, durchblättern und studieren. Eine Innenarchitektin hat den Räumen diese gewünschte „Wohnzimmer-Atmosphäre“ eingehaucht. Sie sollen den vertriebenen Künstlern und ihren verloren gegangenen Werken, die Böhme wieder zusammen geführt hat, ein Stück Heimat sein.
Öffnungszeiten
Geöffnet hat es Mittwoch, Donnerstag und Freitag, von 11 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei (Spenden erbeten).
Das Museum Kunst der verlorenen Generation wird als gemeinnützige Stiftung geführt.
Quellen
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Flachgauer Nachrichten", 14. November 2019