Otto II. Chalhochsperger: Unterschied zwischen den Versionen

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Otto II. war zu einer Zeit Abt des Erzstiftes St. Peter, als der Orden der Benediktiner allgemein in einer tiefen Krise steckte. Bei seiner Wahl [[1375]] galt der junge Otto noch als regeltreu und streng. Er baute die Bibliothek aus und schuf Neubauten für die [[Petersfrauen]]. Überhaupt war er ein großer Gönner der Petersfrauen.  
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Otto II. war zu einer Zeit Abt des Benediktinerstifts St. Peter, als der Orden der Benediktiner allgemein in einer tiefen Krise steckte. Bei seiner Wahl [[1375]] galt der junge Otto noch als regeltreu und streng. Er baute die Bibliothek aus und schuf Neubauten für die [[Petersfrauen]]. Überhaupt war er ein großer Gönner der Petersfrauen.  
  
Die [[Stiftskirche zum hl. Petrus]] erhielt unter Otto II. die gotische Erhöhung des Turmes.
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Otto II. wurde aber vor allem vorgeworfen, dass es unter ihm zur Aufteilung des Vermögens zwischen Abt und Konvent gekommen war und dass nur mehr Adelige ins Kloster eintreten konnten. Seine Nachfolger vermochten diese Missstände nicht zu ändern, erst [[1431]] kam es unter Abt [[Georg I. Waller]] zu einer Rückkehr zu Regeltreue und Gemeinschaftsgütern.
 
Otto II. wurde aber vor allem vorgeworfen, dass es unter ihm zur Aufteilung des Vermögens zwischen Abt und Konvent gekommen war und dass nur mehr Adelige ins Kloster eintreten konnten. Seine Nachfolger vermochten diese Missstände nicht zu ändern, erst [[1431]] kam es unter Abt [[Georg I. Waller]] zu einer Rückkehr zu Regeltreue und Gemeinschaftsgütern.
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Aktuelle Version vom 15. Januar 2022, 14:52 Uhr

Otto II. Chalhochsperger († 1414 in der Stadt Salzburg) war ein Abt von St. Peter.

Leben

Otto II. war zu einer Zeit Abt des Benediktinerstifts St. Peter, als der Orden der Benediktiner allgemein in einer tiefen Krise steckte. Bei seiner Wahl 1375 galt der junge Otto noch als regeltreu und streng. Er baute die Bibliothek aus und schuf Neubauten für die Petersfrauen. Überhaupt war er ein großer Gönner der Petersfrauen.

Die Stiftskirche St. Peter erhielt unter Otto II. die gotische Erhöhung des Turmes.

Otto II. wurde aber vor allem vorgeworfen, dass es unter ihm zur Aufteilung des Vermögens zwischen Abt und Konvent gekommen war und dass nur mehr Adelige ins Kloster eintreten konnten. Seine Nachfolger vermochten diese Missstände nicht zu ändern, erst 1431 kam es unter Abt Georg I. Waller zu einer Rückkehr zu Regeltreue und Gemeinschaftsgütern.

Von seinem Geschlecht, das von 1250 bis ins 15. Jahrhundert in salzburgischen Urkunden aufscheint, leitet sich der Name von Schloss Kahlsperg in Oberalm ab.

Quelle

Zeitfolge