Speicher Durlaßboden: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Speicher Durlaßboden''' befindet sich auf der [[Gerlospass]]höhe zwischen [[Nordtirol]] und [[Salzburg]] (im westlichen [[Pinzgau]]) auf 1.405 m ü. N. N.
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[[File:Speicher Durlaßboden1.jpg|thumb|left|Speicher Durlaßboden mit Blick ins  [[Wildgerlostal]].]]
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Der '''Speicher Durlaßboden''' befindet sich auf der [[Gerlospass]]höhe und gehört je zur Hälfte zu [[Nordtirol]] und zum [[Bundesland Salzburg]] (zu [[Krimml]] im [[Oberpinzgau]]) auf 1 405 [[m ü. A.]].
  
Die Inbetriebnahme erfolgt [[1987]]. Das Einzugsgebiet des Speichers beträgt 74,6 km² und der Nutzinhalt 50,7 Millionen Kubikmeter. Auf der tiroler Seite weist der Stausee einen 83 m hohen Erddamm in Richtung [[Zillertal]] auf.
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== Geschichte ==
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Die schon während des [[Zweiten Weltkrieg]]s geplante Oberstufe zum Kraftwerk Gerlos mit dem Speicher Durlaßboden wurde von [[1963]] bis [[1967]] realisiert. Die Sperre des Speichers Durlaßboden besteht auf Tiroler Seite in Richtung [[Zillertal]] aus einem  83 Meter hohen Erddamm mit zentralem Dichtungskern. Das Einzugsgebiet des Speichers beträgt 74,6 km² und der Nutzinhalt 50,7 Millionen Kubikmeter.  
  
Es wird von der Verbund AG, der ehemalige [[Tauernkraftwerke AG]], betrieben.
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[[Datei:Durlaßboden Hochkrimml Königsleiten.jpg|thumb|Der Speicher Durlaßboden mit Blickrichtung nach Nordwesten. Rechts unten Teile von [[Hochkrimml]], darüber die [[Gerlos Alpenstraße]] und darüber ein Teil von [[Königsleiten]].]]
  
==Quelle==
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Er wird von der Zillertaler Verbund AG, ehemals [[Tauernkraftwerke AG]], betrieben. Im Sommer kann man ihn mit Tretbooten, Segelboote und Surfboards befahren.
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Im Zuge des Aufstaus dürfte der etwas südlich gelegene [[Finkausee]] entstanden sein. Sowohl der Speicher Durlaßboden als auch der Finkausee sind jedoch bereits auf einer Karte zwischen den Jahren [[1950]]-[[1972]] sichtbar.<ref>[https://maps.bev.gv.at/#/center/12.1139,47.2144/zoom/14/basis/epo_4/compare/epo_4 AMap], historische Karte "1960" (1950-1972)</ref>
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==Quellen==
 
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.d/d969411.htm aeiou Österreich]
 
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.d/d969411.htm aeiou Österreich]
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* [https://www.tirol.tl/de/highlights/natur-landschaft/seen/speicher-durlassboden/ www.tirol.tl]
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* {{wikipedia-de|Kraftwerksgruppe Gerlos|Kraftwerksgruppe Gerlos}}
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== Einzelnachweis ==
  
[[Kategorie:Stausee]]
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{{SORTIERUNG: Durlaßboden, Speicher}}
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Krimml]]
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[[Kategorie:Tirol]]
 
[[Kategorie:Nordtirol]]
 
[[Kategorie:Nordtirol]]
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[[Kategorie:Bezirk Schwaz]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Energie]]
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[[Kategorie:Wasserkraftwerk]]
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[[Kategorie:Hydrogeografie]]
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[[Kategorie:Wasser]]
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[[Kategorie:Gewässer]]
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[[Kategorie:Stillgewässer]]
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[[Kategorie:Stausee]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]

Aktuelle Version vom 19. Februar 2025, 19:04 Uhr

Speicher Durlaßboden mit Blick ins Wildgerlostal.

Der Speicher Durlaßboden befindet sich auf der Gerlospasshöhe und gehört je zur Hälfte zu Nordtirol und zum Bundesland Salzburg (zu Krimml im Oberpinzgau) auf 1 405 m ü. A..

Geschichte

Die schon während des Zweiten Weltkriegs geplante Oberstufe zum Kraftwerk Gerlos mit dem Speicher Durlaßboden wurde von 1963 bis 1967 realisiert. Die Sperre des Speichers Durlaßboden besteht auf Tiroler Seite in Richtung Zillertal aus einem 83 Meter hohen Erddamm mit zentralem Dichtungskern. Das Einzugsgebiet des Speichers beträgt 74,6 km² und der Nutzinhalt 50,7 Millionen Kubikmeter.

Der Speicher Durlaßboden mit Blickrichtung nach Nordwesten. Rechts unten Teile von Hochkrimml, darüber die Gerlos Alpenstraße und darüber ein Teil von Königsleiten.

Er wird von der Zillertaler Verbund AG, ehemals Tauernkraftwerke AG, betrieben. Im Sommer kann man ihn mit Tretbooten, Segelboote und Surfboards befahren.

Im Zuge des Aufstaus dürfte der etwas südlich gelegene Finkausee entstanden sein. Sowohl der Speicher Durlaßboden als auch der Finkausee sind jedoch bereits auf einer Karte zwischen den Jahren 1950-1972 sichtbar.[1]

Quellen

Einzelnachweis

  1. AMap, historische Karte "1960" (1950-1972)