Klawdia Solomacha: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | '''Klawdia Solomacha''', auch Claudia, geborene Schulika (* [[30. Dezember]] [[1913]] in Obuchowka, auch Obuchowska, bei Dnepropetrowsk, [[Ukraine]]; † [[20. Dezember]] [[1943]] in der [[Stadt Salzburg]], ermordet) war ein [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg. | |
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| − | Solomacha gehörte dem christlich-orthodoxen Glauben an und war seit 1934 verheiratet. Zunächst lebte sie Gubinicha (Hubynycha) in der Ukraine. Später wurde sie, gemeinsam mit ihrem Gatten, in das Deutsche Reich gebracht. Ab dem 10. | + | Solomacha gehörte dem christlich-orthodoxen Glauben an und war seit 1934 verheiratet. Zunächst lebte sie Gubinicha (Hubynycha) in der Ukraine. Später wurde sie, gemeinsam mit ihrem Gatten, in das Deutsche Reich gebracht. Ab dem [[10. November]] 1943 wurde Solomache im Reichsbahnlager als Ostarbeiterin registriert. Am 20. Dezember des gleichen Jahres wurde sie bei einem "Unfall" auf dem [[Rangierbahnhof Gnigl|Rangierbahnhof]] schwer verletzt und starb an den Folgen der Verletzungen. |
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Aktuelle Version vom 20. November 2024, 21:34 Uhr
Klawdia Solomacha, auch Claudia, geborene Schulika (* 30. Dezember 1913 in Obuchowka, auch Obuchowska, bei Dnepropetrowsk, Ukraine; † 20. Dezember 1943 in der Stadt Salzburg, ermordet) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.
Leben
Solomacha gehörte dem christlich-orthodoxen Glauben an und war seit 1934 verheiratet. Zunächst lebte sie Gubinicha (Hubynycha) in der Ukraine. Später wurde sie, gemeinsam mit ihrem Gatten, in das Deutsche Reich gebracht. Ab dem 10. November 1943 wurde Solomache im Reichsbahnlager als Ostarbeiterin registriert. Am 20. Dezember des gleichen Jahres wurde sie bei einem "Unfall" auf dem Rangierbahnhof schwer verletzt und starb an den Folgen der Verletzungen.
Weitere Daten, sowie das Grab von Solomacha sind unbekannt.
Zum Andenken an Klawdia Solomacha wurde am 27. Jänner 2015 am Südtiroler Platz ein Stolperstein verlegt.