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| − | + | [[Datei:Mozart-Festspielhaus Planung 1890.jpg|thumb|250px|"Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".]] | |
| − | + | Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des [[19. Jahrhundert]]s zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am [[13. August]] [[1925]] eröffnet – in der [[1840]] errichteten [[Winterreitschule]] im [[Salzburger Festspielbezirk]]. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von [[Wolfgang Amadé Mozart]] doch seiner Größe erinnerte und am [[2. September]] [[1842]] ein [[Mozart-Denkmal am Mozartplatz|Denkmal]] an ihn auf dem [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] enthüllte. In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wurden dann [[Salzburger Mozartfest|Mozartfeste]] veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das [[Salzburger Stadttheater]], jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte. | |
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| − | + | Der Elan der [[Gründerzeit]] und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. [[Hans Richter (Dirigent)|Hans Richter]], der [[1879]] die [[Wiener Philharmoniker]] beim [[Salzburger Mozartfest]] dirigierte, war es, der [[1887]] – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des ''[[Don Giovanni]]'' im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper [[1787]] in [[Tschechien|Prag]] gedachte – die Gründung eines [[Salzburger Festspiel-Gemeinde|Komitees]] anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige [[Salzburger Festspiele|Mozart-Festspiele]] vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen". | |
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Aktuelle Version vom 24. Dezember 2025, 19:49 Uhr
Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.
Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".
Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.