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Das Freiheitskämpferdenkmal in Unken.

Das Gefecht bei Unken fand am 25. September 1809 in Unken während des Fünften Koalitionskrieges statt. Es war Teil des Tiroler Volksaufstandes gegen das verbündete Kaiserreich Frankreich und das Königreich Bayern und wurde von Widerstandskämpfern aus Tirol und dem Herzogtum Salzburg getragen.

Nach dem Friedensvertrag von Pressburg im Jahr 1805 musste das Kaisertum Österreich die Grafschaft Tirol an das neu geschaffene Königreich Bayern abtreten. Die bayerische Verwaltung gliederte das Land in die Kreise Inn-, Etsch- und Eisackkreis, löste die historischen Stände auf, trieb die Säkularisation voran, erhöhte die Steuern und setzte vielfach unbeliebte Beamte ein. Diese Maßnahmen führten zu wachsender Unzufriedenheit und Widerstand in der Bevölkerung.

Die fortwährende Unterdrückung durch die bayerisch‑französische Besatzungsmacht bewirkte, dass sich die Tiroler unter der Führung von Andreas Hofer im Frühjahr 1809 erhoben. Am 13. August 1809 gelang den Aufständischen in der dritten Bergiselschlacht ein entscheidender Sieg über die 15  000 Mann starke Armee des französischen Marschalls François‑Joseph Lefebvre.

Die geschlagenen napoleonischen Truppen zogen sich daraufhin über Lofer nach Bayern zurück. Marschall Lefebvre ließ ab dem 8. September 1809 zur Sicherung der Rückzugswege das 2. Bataillon des 2. Linien‑Infanterie‑Regiments "Kronprinz" in Lofer und am Pass Luftenstein sowie Kompanien des leichten Infanterie‑Bataillons "Habermann" in Unken und Melleck stationieren. Währenddessen schwor Andreas Hofer am 18. August 1809 in Innsbruck alle waffenfähigen Männer zwischen 18 und 60 Jahren zum entschlossenen Widerstand gegen Napoleon Bonaparte ein. ... weiterlesen.


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