Rosenhügel: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Rosenhuegel.jpg|thumb|der Rosenhügel (im Hintergrund)]]
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[[Datei:Am Rosenhügel Richtung Festung.jpg|thumb|Auf dem Rosenhügel mit Blick zum [[Schloss Mirabell]].]]
Der '''Rosenhügel''' ist ein kleiner Aussichtshügel am Nordende des [[Mirabellgarten]]s in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] von Salzburg.
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Der '''Rosenhügel''' ist der Erdkern des einstigen [[St. Vital Bollwerk]]es am Nordende des [[Mirabellgarten]]s in der [[Neustadt]] von der [[Stadt Salzburg]] und wird heute als ein kleiner Aussichtshügel genutzt.  
  
 
== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Den Namen hat der Hügel daher, weil er im Sommer, von zahlreichen Rosenstöcken bewachsen, viele Rosenblüten hat. An seiner Nordseite geht es in den [[Kurpark (Salzburg)|Kurpark]], an seiner Südseite, die in den Mirabellgarten weist, befindet sich eine [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki>, die an den Besuch von Kaiser [[Franz Joseph I.]] in Salzburg erinnert.
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Den Namen hat der Hügel von den zahlreichen [[Rosen]]stöcken, mit denen er bepflanzt wurde. An seiner Nordseite geht es in den [[Kurgarten]], an seiner Südseite in den Mirabellgarten hinunter. Besucher des Mirabellgartens haben vom Rosenhügel einen schönen Blick in dieses und auf einen Teil der [[Salzburger Altstadt]].
  
== Quelle ==
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[[Datei:Kurgarten_Rosenhügel.jpg|thumb|Blick vom [[Kurgarten]] zum Rosenhügel.]]
*  [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]]
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== Geschichte ==
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Nach der Aufhebung Salzburgs als [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Festungsstadt]] wurde das St. Vital Bollwerk rückgebaut. Zunächst entstand dort der [[Großer Bastionsgarten|Große Bastionsgarten]]. Nachdem Salzburg [[Kurort|Kurstadt]] wurde, wurde er zum Kurgarten umgestaltet. Der Rosenhügel ist somit Teil des heutigen Salzburger Kurgartens.
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[[1950]] gab es eine Grundsteinlegung zu einem [[Ungebautes Salzburg|nie erbauten]] [[Musiktheater auf dem Rosenhügel]].
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[[Datei:Marmor_Gedenktafel_Kaiser_Franz_Josef_Rosenhuegel.jpg|thumb|Die Marmor-Gedenktafel in einer Dia-Aufnahme um 1980.]]
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Am  [[29. Jänner]] [[2025]] musste eine rund 150 Jahre alte und etwa 30 Meter hohe [[Esche]] am Rosenhügel gefällt werden. Die Untersuchungen im Vorfeld, darunter Zugversuche, haben gezeigt, dass die Standsicherheit des Baums nicht mehr ausreichend gegeben war. Die Fällung war daher aus Sicherheitsgründen unausweichlich. Zusätzlich war die Esche vom Hallimasch-Pilz befallen, der das Holz angreift und dadurch die Wurzeln und Stabilität weiter gefährdet. Auch erste Anzeichen des Eschentriebsterbens konnten die Stadtgärtner feststellen. Das Stammholz wird gehäckselt und als Fallschutz für die Spielgeräte auf den städtischen Spielplätzen wiederverwendet, während die Äste zu Biomasse verarbeitet und energetisch genutzt werden.<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/index.php?id=64809 www.stadt-salzburg.at], 29. Jänner 2025, Presseportal</ref>
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== Kultur ==
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* Bronzeplastik "[[Tänzerin auf dem Rosenhügel]]" von [[Giacomo Manzù]]
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* [[Marmor-Gedenktafel an der Stützmauer zum Rosenhügel]], die an die Schenkung des Mirabellgartens und den angrenzenden militärischen Wällen von Kaiser [[Franz Joseph I.]] an die Stadt Salzburg erinnert:
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==Bilder ==
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== Weblink ==
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* Lage auf dem [https://maps.stadt-salzburg.at/#zoom=5&lat=47.80585&lon=13.04092&layers=0-81&marker=1 Salzburger Digital-Stadtplan]
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== Quellen ==
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* [[Benutzer_Diskussion:Dr._Reinhard_Medicus#Die Bastionsgärten im Mirabellgarten|Benutzer-Diskussion Dr. Reinhard Medicus]]
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* [[Reinhard Medicus]]: "[[Salzburgs Stadtberge und Stadtgärten im Wandel der Zeit]]"
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* Inschrift Gedenktafel Kaiser Franz Joseph I.
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
  
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Neustadt]]
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Park]]
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[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Landschaft]]
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[[Kategorie:Gartenanlage]]

Aktuelle Version vom 12. Februar 2025, 14:58 Uhr

Auf dem Rosenhügel mit Blick zum Schloss Mirabell.

Der Rosenhügel ist der Erdkern des einstigen St. Vital Bollwerkes am Nordende des Mirabellgartens in der Neustadt von der Stadt Salzburg und wird heute als ein kleiner Aussichtshügel genutzt.

Allgemeines

Den Namen hat der Hügel von den zahlreichen Rosenstöcken, mit denen er bepflanzt wurde. An seiner Nordseite geht es in den Kurgarten, an seiner Südseite in den Mirabellgarten hinunter. Besucher des Mirabellgartens haben vom Rosenhügel einen schönen Blick in dieses und auf einen Teil der Salzburger Altstadt.

Blick vom Kurgarten zum Rosenhügel.

Geschichte

Nach der Aufhebung Salzburgs als Festungsstadt wurde das St. Vital Bollwerk rückgebaut. Zunächst entstand dort der Große Bastionsgarten. Nachdem Salzburg Kurstadt wurde, wurde er zum Kurgarten umgestaltet. Der Rosenhügel ist somit Teil des heutigen Salzburger Kurgartens.

1950 gab es eine Grundsteinlegung zu einem nie erbauten Musiktheater auf dem Rosenhügel.

Die Marmor-Gedenktafel in einer Dia-Aufnahme um 1980.

Am 29. Jänner 2025 musste eine rund 150 Jahre alte und etwa 30 Meter hohe Esche am Rosenhügel gefällt werden. Die Untersuchungen im Vorfeld, darunter Zugversuche, haben gezeigt, dass die Standsicherheit des Baums nicht mehr ausreichend gegeben war. Die Fällung war daher aus Sicherheitsgründen unausweichlich. Zusätzlich war die Esche vom Hallimasch-Pilz befallen, der das Holz angreift und dadurch die Wurzeln und Stabilität weiter gefährdet. Auch erste Anzeichen des Eschentriebsterbens konnten die Stadtgärtner feststellen. Das Stammholz wird gehäckselt und als Fallschutz für die Spielgeräte auf den städtischen Spielplätzen wiederverwendet, während die Äste zu Biomasse verarbeitet und energetisch genutzt werden.[1]

Kultur

Bilder

 Rosenhügel – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

Einzelnachweis

  1. www.stadt-salzburg.at, 29. Jänner 2025, Presseportal