Elachista adscitella: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:49 Uhr
Elachista adscitella Stainton, 1851 ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Elachistidae (Grasminiermotten).
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]
E. adscitella ist aus Salzburg nur durch wenige Funde belegt, die aus den Zonen Ia (Stadt Salzburg, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) und II (Nördliche Kalkalpen) stammen. Die Nachweise aus der Stadt Salzburg liegen allerdings schon mehr als 100 Jahre zurück (Mitterberger 1909). Die Höhenverteilung im Land ist von rund 400 bis 1250 m belegt. Informationen zum natürlichen Lebensraum im Land sind sehr spärlich. Demnach fliegen die Tiere in einer Generation im Jahr im Juli und August in felsdurchsetztem Gelände und in Waldnähe (Kurz & Kurz 2022).
Biologie und Gefährdung
Die Imagines sind tagaktiv, kommen aber auch an künstliche Lichtquellen (je ein Datensatz von 13 bis 14 Uhr und 21 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2022). Über die Lebensweise der Falter wie auch über die Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg darüber hinaus keinerlei Informationen vor. Aus diesem Mangel an Daten, sowohl zur Biologie, wir auch zum Lebensraum, begründet sich auch die Unmöglichkeit einer zuverlässigen Einschätzung einer eventuellen Gefährdungslage in Salzburg.
Weiterführende Informationen
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Weitere Bilder
- Elachista adscitella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A. & Kurz, M. E. 2000–2022. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 20 Jänner 2022].
- Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
- ↑ siehe Phänologie