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Das Radhaus liegt auf dem Kälberriegeld etwas nordwestlich des [[Schutzhaus Neubau|Schutzhauses Neubau]] auf 2&nbsp;161 [[M ü. A.|m Seehöhe]]. Es war die Bergstation und das Wasserantriebs-Maschinenhaus für den 1&nbsp;500 m langen "[[Aufzugsmaschine (Kolm-Saigurn)|Aufzugmaschine]]" des [[Goldbergbau|Goldbergwerkes]] auf dem Kälberriedel.  
  
 
"Das Rad hatte einen Durchmesser von 11,4 Meter und war als oberschlächtiges Zellenrad konstruiert. Es trug auf seinem einen Meter starken Wellbaum eine über zwei Meter breite Seiltrommel von 307 cm Durchmesser. Eine Bremse legte sich an den Radkranz, eine zweite an den Wellbaum an, außerdem konnte der Kunstmeister nach Belieben durch Beaufschlagung den Gang des Rades regulieren."<ref>Zitiert nach Laurenz Sterner-Rainer in [[Das Raurisertal]] von [[Fritz Gruber], Seite 173</ref>
 
"Das Rad hatte einen Durchmesser von 11,4 Meter und war als oberschlächtiges Zellenrad konstruiert. Es trug auf seinem einen Meter starken Wellbaum eine über zwei Meter breite Seiltrommel von 307 cm Durchmesser. Eine Bremse legte sich an den Radkranz, eine zweite an den Wellbaum an, außerdem konnte der Kunstmeister nach Belieben durch Beaufschlagung den Gang des Rades regulieren."<ref>Zitiert nach Laurenz Sterner-Rainer in [[Das Raurisertal]] von [[Fritz Gruber], Seite 173</ref>
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Aktuelle Version vom 16. Januar 2025, 21:41 Uhr

Das Radhaus mit dem Hocharn im Hintergrund.
Historische Aufnahme des Radhauses in der Zimmererhütte in der Nationalpark Informationsstelle Zimmererhütte in Kolm-Saigurn.

Das Radhaus auf dem Hohen Goldberg in Kolm-Saigurn im Süden der Pinzgauer Marktgemeinde Rauris am Nordrand des Alpenhauptkammes der Hohen Tauern war zusammen mit dem daneben befindlichen Bruchhof für die Erzaufbereitung wichtige Gebäude.

Beschreibung

Das Radhaus liegt auf dem Kälberriegeld etwas nordwestlich des Schutzhauses Neubau auf 2 161 m Seehöhe. Es war die Bergstation und das Wasserantriebs-Maschinenhaus für den 1 500 m langen "Aufzugmaschine" des Goldbergwerkes auf dem Kälberriedel.

"Das Rad hatte einen Durchmesser von 11,4 Meter und war als oberschlächtiges Zellenrad konstruiert. Es trug auf seinem einen Meter starken Wellbaum eine über zwei Meter breite Seiltrommel von 307 cm Durchmesser. Eine Bremse legte sich an den Radkranz, eine zweite an den Wellbaum an, außerdem konnte der Kunstmeister nach Belieben durch Beaufschlagung den Gang des Rades regulieren."[1]

Geschichte

Es wurde von 1831 bis 1833 erbaut und war bis 1888 in Betrieb. Das Gebäude wurde 1984 durch Mittel der Kulturabteilung des Landes Salzburg vor dem Verfall bewahrt.

Bildergalerie

weitere Bilder

  Radhaus (Sonnblick) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

Einzelnachweis

  1. Zitiert nach Laurenz Sterner-Rainer in Das Raurisertal von [[Fritz Gruber], Seite 173