Pilze im Nationalpark Hohe Tauern: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Pilze im Nationalpark Hohe Tauern (Seite wurde neu angelegt))
 
K (Textersetzung - „Kategorie:Pilz“ durch „Kategorie:Pilze“)
 
(34 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''Pilze im Nationalpark Hohe Tauern''' wurden ebenso wie die [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]] in jahrelangen Forschungsprojekten genauer untersucht.
+
[[Datei:Eierschwammerl, Pfifferlinge.jpg|thumb|[[Eierschwammerl]], Pfifferlinge]]
 +
[[Datei:Fliegenpilz, Grieser Graben.jpg|thumb|Fliegenpilz, [[Grieser Graben]]]]
 +
[[Datei:Dungbesiedelnder Pilz, Bockhartscharte.jpg|thumb|[[Kuhfladen|Dungbesiedelnder]] Pilz, [[Bockhartscharte]]]]
 +
[[Datei:Entdeckt in Bad Fusch.jpg|thumb|Birkenpilz, entdeckt in Bad Fusch]]
 +
Die '''Pilze im Nationalpark Hohe Tauern''' wurden und werden ebenso wie die [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]] in jahrelangen Forschungsprojekten genauer untersucht.
 +
 
 
==Einführung==
 
==Einführung==
Der [[Nationalpark Hohe Tauern]] beherbergt zahlreiche heimische Pilzarten und weist einige regionale Besonderheiten auf. Nicht nur die [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]] auch die dort vorkommenden Pilze wachsen in bestimmten Lebensräumen.
+
Der [[Nationalpark Hohe Tauern]] beherbergt zahlreiche heimische Pilzarten und weist einige regionale Besonderheiten auf. Nicht nur die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern, auch die dort vorkommenden [[Pilze]] wachsen in ganz bestimmten, unterschiedlichen Lebensräumen, die auf die drei im Nationalpark vorkommenden Vegetationsstufen verteilt sind. Die unterste Stufe ist die montane Stufe, die bis in Höhen von 1 500 m, bzw. 1 700 [[m ü. A.]] liegt. Darüber beginnt die subalpine Stufe, die bis 1 900 m ü. A. und häufig bis 2 300 m ü. A. reicht. Die alpine Stufe oder Hochgebirgsstufe umfasst die Matten- und Felsregion, die oberhalb der Baumgrenze beginnt und sich bis zu den Eis- und Firnfeldern der höchsten Gipfel ausdehnt.
 +
 
 +
==Allgemeines==
 +
Der Bau der Pilze weist drei Hauptbestandteile auf, nämlich Hut, Fruchtschicht und Stiel. Der Fruchtkörper der Pilze zeichnet sich durch eine überaus große Formenvielfalt aus.
 +
 
 
==Lebensräume==
 
==Lebensräume==
 
Die Lebensräume der Pilzflora im Nationalpark Hohe Tauern unterteilen sich in:
 
Die Lebensräume der Pilzflora im Nationalpark Hohe Tauern unterteilen sich in:
Zeile 7: Zeile 16:
 
* Fichtenwälder
 
* Fichtenwälder
 
* Wiesen
 
* Wiesen
* Moore und Feuchtwiesen
+
* [[Moor]]e und Feuchtwiesen
* Lärchen-Zirben-Wälder
+
* [[Lärche]]n-[[Zirbe]]n-Wälder
* Grünerlen- und Latschengebüsche
+
* [[Grünerle]]n- und [[Latsche]]ngebüsche
 
* Windheiden, Schneetälchen und alpine Rasen
 
* Windheiden, Schneetälchen und alpine Rasen
* Sonderstandorte (wie beispielsweise Kuhfladen, Brandflächen, Straßen- und Wegränder)
+
* Sonderstandorte (wie beispielsweise [[Kuhfladen]], Brandflächen, Straßen- und Wegränder)
 +
 
 +
==Pilze==
 +
* [[Schopftintling]]
 +
* [[Riesen-Gallertträne]]
 +
 
 
==Literatur==
 
==Literatur==
Um Interessierte besser zu informieren, wurde vom Nationalparkfonds das Buch „Die Pilze der Hohen Tauern“ herausgegeben. Dieser Geländeführer setzt keine Vorkenntnisse voraus und eignet sich als Bild-Bestimmungsbuch.  
+
Um Interessierte besser zu informieren, wurde vom Nationalparkfonds das Buch "Die Pilze der Hohen Tauern" herausgegeben. Dieser Geländeführer setzt keine Vorkenntnisse voraus und eignet sich als Pilz-Bestimmungsbuch.
==Quellen==
+
 
Thomas Rücker, „Nationalpark Hohe Tauern – Pilze“, Wissenschaftliche Schriften, Hg. Nationalparkfonds der Länder [[Kärnten]], [[Salzburg]] und [[Tirol]], Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 1993
+
== Bilder ==
 +
{{Bildkat}}
 +
==Quelle==
 +
* Thomas Rücker, "Nationalpark Hohe Tauern – Pilze", Wissenschaftliche Schriften, Hg. Nationalparkfonds der Länder [[Kärnten]], Salzburg und [[Tirol]], Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 1993
 +
 
 +
{{SORTIERUNG: Nationalpark Hohe Tauern, Pilze im}}
 
[[Kategorie:Biologie]]  
 
[[Kategorie:Biologie]]  
[[Kategorie:Pflanzen und Tiere]]
+
[[Kategorie:Pilze]]
[[Kategorie:Pflanzen]]
+
 
[[Kategorie:Alpen]]
+
[[Kategorie:Ostalpen]]
 +
[[Kategorie:Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]

Aktuelle Version vom 13. Juli 2023, 16:21 Uhr

Eierschwammerl, Pfifferlinge
Fliegenpilz, Grieser Graben
Birkenpilz, entdeckt in Bad Fusch

Die Pilze im Nationalpark Hohe Tauern wurden und werden ebenso wie die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern in jahrelangen Forschungsprojekten genauer untersucht.

Einführung

Der Nationalpark Hohe Tauern beherbergt zahlreiche heimische Pilzarten und weist einige regionale Besonderheiten auf. Nicht nur die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern, auch die dort vorkommenden Pilze wachsen in ganz bestimmten, unterschiedlichen Lebensräumen, die auf die drei im Nationalpark vorkommenden Vegetationsstufen verteilt sind. Die unterste Stufe ist die montane Stufe, die bis in Höhen von 1 500 m, bzw. 1 700 m ü. A. liegt. Darüber beginnt die subalpine Stufe, die bis 1 900 m ü. A. und häufig bis 2 300 m ü. A. reicht. Die alpine Stufe oder Hochgebirgsstufe umfasst die Matten- und Felsregion, die oberhalb der Baumgrenze beginnt und sich bis zu den Eis- und Firnfeldern der höchsten Gipfel ausdehnt.

Allgemeines

Der Bau der Pilze weist drei Hauptbestandteile auf, nämlich Hut, Fruchtschicht und Stiel. Der Fruchtkörper der Pilze zeichnet sich durch eine überaus große Formenvielfalt aus.

Lebensräume

Die Lebensräume der Pilzflora im Nationalpark Hohe Tauern unterteilen sich in:

Pilze

Literatur

Um Interessierte besser zu informieren, wurde vom Nationalparkfonds das Buch "Die Pilze der Hohen Tauern" herausgegeben. Dieser Geländeführer setzt keine Vorkenntnisse voraus und eignet sich als Pilz-Bestimmungsbuch.

Bilder

 Pilze im Nationalpark Hohe Tauern – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle

  • Thomas Rücker, "Nationalpark Hohe Tauern – Pilze", Wissenschaftliche Schriften, Hg. Nationalparkfonds der Länder Kärnten, Salzburg und Tirol, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 1993