Oberhofen am Irrsee: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Oberhofen am Irrsee''' ist eine Gemeinde am nördlichen Ufer des [[Irrsee]]s im [[Hausruckviertel]] im [[Bezirk Vöcklabruck]] in [[Oberösterreich]].
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== Geografie ==
 
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Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an das [[Bundesland Salzburg]]. Im Westen an die [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]] und im Norden an die Flachgauer Marktgemeinde [[Straßwalchen]].  
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Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an das [[Bundesland Salzburg]]. Im Westen an die [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]] und im Norden an die Flachgauer Marktgemeinde [[Straßwalchen]]. Die [[B 154 Mondsee Straße]] von Straßwalchen kommend, verläuft durch das Gemeindegebiet entlang des Irrsees. Von Westen gelangt man über eine Gemeindestraße von Neumarkt am Wallersee über die Ortschaft [[Sommerholz (Neumarkt am Wallersee)|Sommerholz]] nach Oberhofen. Die Gemeinde besteht aus 20 Ortschaften.
  
==Allgemeines==
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==Daten==
 
:Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
 
:Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
:Amtsleiter: Alexander Reichl
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:1 730 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025)  
:1 666 Einwohner (Stand 1. Jänner 2020)  
 
:150 Einwohner mit [[Zweitwohnsitz]]
 
 
:21,16 km²
 
:21,16 km²
:ca. 400 Häuser
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:ca. 600 Haushalte
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der Name Oberhofen scheint bereits [[1384]] urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Region. [[Kelten]] und [[Römer]] siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die [[Bajuwaren]] bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren [[Pest]] und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der [[Herrschaft Wildeneck]] bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen ([[1784]]) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.  
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Der Name Oberhofen scheint bereits [[1384]] urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Region. [[Kelten]] und [[Römer]] siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die [[Bajuwaren]] bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren [[Pest]] und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der Herrschaft Wildeneck bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen ([[1784]]) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.
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Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums [[Bayern]] liegend, gehörte der Ort seit dem [[12. Jahrhundert]] zum Herzogtum [[Österreich]]. Seit [[1490]] wird er dem Fürstentum [[Österreich ob der Enns]] zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit [[1918]] gehört Oberhofen zu Oberösterreich. Während des [[Nationalsozialismus]] gehörte der Ort ab [[13. März]] [[1938]] zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.
  
Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums [[Bayern]] liegend, gehörte  der  Ort seit dem [[12. Jahrhundert]] zum Herzogtum [[Österreich]]. Seit  [[1490]] wird  er dem Fürstentum [[Österreich ob der Enns]] zugerechnet. Während der  [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] war der Ort  mehrfach besetzt. Seit [[1918]] gehört Oberhofen zu Oberösterreich. Während des [[Nationalsozialismus]] gehörte der Ort ab [[13. März]] [[1938]] zum "Gau  Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.
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Die Ortschaft Laiter befindet sich in schöner landschaftlicher Lage am Nordufer des Irrsees. Durch die Hanglage bietet sich eine gute Ansicht auf den See und die ihn umgebende Landschaft. Sehr reizvoll ist auch der Ausblick auf das benachbarte [[Sommerholz (Neumarkt am Wallersee)|Sommerholz]] am westlich gelegenen Bergrücken.
  
[[Datei:Oberhofen am Irrsee 049.jpg|thumb|Ortschaft Laiter in Oberhofen am Irrsee]]
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Die denkmalgeschützte [[Pfarrkirche Hll. Blasius und 14 Nothelfer]] weist einige Anknüpfungspunkte mit Salzburg auf.
Die Ortschaft Laiter befindet sich in schöner landschaftlicher Lage am Nordufer des Irrsees. Durch die Hanglage bietet sich eine gute Ansicht auf den See und die ihn umgebende Landschaft. Sehr reizvoll ist auch der Ausblick auf das benachbarte [[Sommerholz]] am westlich gelegenen Bergrücken.
 
  
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[[Datei:Oberhofen am Irrsee Gegend Löschzug.jpg|thumb|Das Schild am Zeughaus des Löschzuges Gegend.]]
 
== Persönlichkeiten aus Oberhofen ==
 
== Persönlichkeiten aus Oberhofen ==
* [[Josef Loibichler]] (* 1900; † 1972 in Neumarkt am Wallersee), Landwirt und [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] von [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]]
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* [[Josef Loibichler]] (* 1900; † 1972 in Neumarkt am Wallersee), Landwirt und [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] von [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]]
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== Kurioses ==
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Ein 62-jähriger Flachgauer Rennradfahrer wurde am [[15. August]] [[2025]] bei Zusammenstoß mit einer Henne in der Ortschaft Höhenroitj schwer verletzt, die Henne war sofort tot.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/flachgauer-rennradfahrer-zusammenstoss-huhn-tier-kollision-183084025 www.sn.at], 18. August 2025</ref>
  
==Bilder Ortschaft Laiter ==
 
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Datei:Irrseeufer bei Laiter.jpg| Irrseeufer bei Laiter
 
Datei:Irrseeland.jpg|der Irrsee in Oberhofen
 
Datei:2007-08-02, um den Irrrsee, Nordufer 029.jpg| Irrsee, Nordwestufer, gegenüber die Ortschaft Laiter
 
Datei:Laiter 010.jpg|Ortschaft Laiter, Ansicht von Sommerholz aus
 
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==Bilder Oberhofen am Irrsee==
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[[Datei:Oberhofen am Irrsee 049.jpg|thumb|Ortschaft Laiter in Oberhofen am Irrsee.]]
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Datei:Oberhofen, südliche Ansicht.jpg|Oberhofen, Südansicht
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Einer der Ortschaften heißt 'Gegend' (145 Einwohner, 2025) und besitzt einen eigenen Löschzug.<ref>Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?#map=15/47.93673/13.29217 www.openstreetmap.org]</ref>
Datei:Kirchenportal in Oberhofen.jpg|Kirchenportal in Oberhofen
 
Datei:Oberhofen 005.jpg|Oberhofen, Kirche innen
 
Datei:Oberhofen 006.jpg|Erinnerungstafel in der Kirche an Pfarrer Adalbert Fiedler
 
Datei:Oberhofen mit sommerholz 013.jpg|Oberhofen, mit Sommerholz im Hintergrund am Berg
 
Datei:Oberhofen 009.jpg|Ortsbild m. Kirche
 
Datei:Oberhofen 008.jpg|Turmbild
 
Datei:Oberhofen mit sommerholz 014.jpg|Oberhofen mit Sommerholz
 
Datei:Rabenschwand 002.jpg|Gutshof Rabenschwand
 
Datei:Rabenschwand 003.jpg| Rabenschwand Ortschaft
 
Datei:Oberhofen, südwestliche Ansicht.jpg| Oberhofen, Südwestansicht von Sommerholz aus
 
Datei:Fischofhof in Oberhofen am Irrsee Fischof.jpg|ehemalige Restaurant Fischof (geschlossen) in Oberhofen am Irrsee, mit Campinganlage
 
Datei:Irrseeufer unterhalb des Fischhofs.jpg|Irrseeufer unterhalb des Fischhofs in Oberhofen
 
Datei:Irrsee, Sommerholz mit Camping Fischhof in Oberhofen.JPG|Camping Fischhof mit [[Irrsee]] in Oberhofen am Irrsee, am Hügel die Ortschaft "Gegend", darüber die Kirche [[Sommerholz]]
 
Datei:Irrsee in Oberhofen.jpg|westlicher Irrseeblick in Oberhofen
 
Datei:Lengroid-Ostpanorama A.jpg|Oberhofen mit Irree-Panoramaaufnahme von Lengroid aus
 
Datei:Oberhofen von Norden.jpg|Oberhofen von Norden
 
Datei:Oberhofen, Westansicht.JPG|Oberhofen, Westansicht
 
Datei:Oberhofen Gemeindeamt 010.jpg|Gemeindeamt Oberhofen
 
Datei:Friedhofdetail von Oberhofen.JPG|Friedhofdetail von Oberhofen
 
Datei:Friedhof-Panoramabild v. Oberhofen.JPG|Friedhof-Panoramabild v. Oberhofen
 
Datei:Oberhofen mit Irrsberg.jpg|Oberhofen mit Irrsberg
 
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==Weblink==
 
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* [http://www.oberhofen-irrsee.at/node/2537  Bericht über die Eröffnung des neuen Amtshauses im Jahr 2016]
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* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.93440&mlon=13.31835#map=13/47.93440/13.31835 www.openstreetmap.org]
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Aktuelle Version vom 14. Januar 2026, 14:25 Uhr

Oberhofen, Südansicht

Oberhofen am Irrsee ist eine Gemeinde am nördlichen Ufer des Irrsees im Hausruckviertel im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich.

Oberhofen, dahinter Irrsdorf.

Geografie

Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an das Bundesland Salzburg. Im Westen an die Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee und im Norden an die Flachgauer Marktgemeinde Straßwalchen. Die B 154 Mondsee Straße von Straßwalchen kommend, verläuft durch das Gemeindegebiet entlang des Irrsees. Von Westen gelangt man über eine Gemeindestraße von Neumarkt am Wallersee über die Ortschaft Sommerholz nach Oberhofen. Die Gemeinde besteht aus 20 Ortschaften.

Neues Gemeindeamt Oberhofen.

Daten

Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
1 730 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025)
21,16 km²
Panoramabild von Sommerholz.

Geschichte

Der Name Oberhofen scheint bereits 1384 urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Region. Kelten und Römer siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die Bajuwaren bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren Pest und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der Herrschaft Wildeneck bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen (1784) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.

Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört Oberhofen zu Oberösterreich. Während des Nationalsozialismus gehörte der Ort ab 13. März 1938 zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.

Die Ortschaft Laiter befindet sich in schöner landschaftlicher Lage am Nordufer des Irrsees. Durch die Hanglage bietet sich eine gute Ansicht auf den See und die ihn umgebende Landschaft. Sehr reizvoll ist auch der Ausblick auf das benachbarte Sommerholz am westlich gelegenen Bergrücken.

Die denkmalgeschützte Pfarrkirche Hll. Blasius und 14 Nothelfer weist einige Anknüpfungspunkte mit Salzburg auf.

Das Schild am Zeughaus des Löschzuges Gegend.

Persönlichkeiten aus Oberhofen

Kurioses

Ein 62-jähriger Flachgauer Rennradfahrer wurde am 15. August 2025 bei Zusammenstoß mit einer Henne in der Ortschaft Höhenroitj schwer verletzt, die Henne war sofort tot.[1]


Ortschaft Laiter in Oberhofen am Irrsee.

Einer der Ortschaften heißt 'Gegend' (145 Einwohner, 2025) und besitzt einen eigenen Löschzug.[2]

Bilder

 Oberhofen am Irrsee – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

  • Quelle(n) dieses Artikels sind persönliche Erinnerungen oder Kenntnisse von Franz Fuchs, die nicht mit Einzelnachweisen belegt sind

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, 18. August 2025
  2. Lage auf www.openstreetmap.org