Kolomansberg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Bildergalerie teilweise in Bildkat aufgelöst, + Kat.)
Zeile 4: Zeile 4:
 
Der '''Kolomansberg''' ist eine Erhebung (1 114 [[m ü. A.]]) im nordöstlichen [[Flachgau]].
 
Der '''Kolomansberg''' ist eine Erhebung (1 114 [[m ü. A.]]) im nordöstlichen [[Flachgau]].
  
==Allgemeines==
+
==Geografie ==
Der nordöstlich von [[Thalgau]] gelegene Berg befindet sich genau an der Grenze des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]] zu [[Oberösterreich]]. Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.
+
Der nordöstlich des Marktzentrums von [[Thalgau]] gelegene Berggipfel befindet sich wenigen Meter von der Grenze des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]] zu [[Oberösterreich]] entfernt auf Salzburger Gebiet. Die [[Großraumradarstation Kolomansberg|Großgraumradarstation]] und die Zufahrt, die [[Kolomanstraße (Thalgau)|Kolomanstraße]], befindetn sich in Salzburg, die [[Kolomanskirche]] mit Kolomansbründl in Oberösterreich.  
  
Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Straße von [[Unterdorf (Thalgau)|Unterdorf]], Marktgemeinde [[Thalgau]], erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] befahren, aber frei begangen werden dürfen).   
+
Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.
 +
 
 +
Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Kolomanstraße  von [[Unterdorf (Thalgau)|Unterdorf]], Marktgemeinde Thalgau, erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] befahren, aber frei begangen werden dürfen).   
 
   
 
   
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die [[Kolomanskirche]] (erbaut [[1658]]) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen [[Koloman]] (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  
+
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut [[1658]]) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen [[Koloman]] (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  
  
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete [[Großraumradarstation Kolomansberg]] des österreichischen Bundesheeres. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]] Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft.
+
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Großraumradarstation Kolomansberg des österreichischen Bundesheeres. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]]-Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft.
  
Auf dem Wanderweg [[Via Nova]] zwischen dem Kolomansberg und [[Sommerholz]] (Stadtgemeinde [[Neumarkt am Wallersee]]) befindet sich die Wanderwegstelle [[Toter Mann]].
+
Die Wanderwege [[Via Nova]] und [[Arnoweg]] verlaufen über den Kolomansberg.
  
Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger [[Auerhahn]] in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).
+
Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger [[Auerhahn]] in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).
  
 
==Geologie==
 
==Geologie==
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]]. Um ihn herum befindet sich die [[Kolomansberggruppe]], ein näher bezeichneter Bergrücken  
+
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]]. Er befindet sich in der [[Kolomansberggruppe]], ein näher bezeichneter Bergrücken.
  
 
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
'''Der Auerhahn am Kolomansberg'''
 
 
<gallery>
 
<gallery>
 
Datei:Auerhahn am Kolomansberg.jpg|Auerhahn am Kolomansberg
 
Datei:Auerhahn am Kolomansberg.jpg|Auerhahn am Kolomansberg
 
Datei:Begegnung im Wald.jpg|Begegnung im Wald am Kolomansberg
 
Datei:Begegnung im Wald.jpg|Begegnung im Wald am Kolomansberg
</gallery>
 
 
'''allgemeine Bilder '''
 
<gallery>
 
 
Datei:Kolomansberg türme.jpg|Kolomansberg, Ansicht der Türme auf dem Gipfel
 
Datei:Kolomansberg türme.jpg|Kolomansberg, Ansicht der Türme auf dem Gipfel
 
Datei:Kolomansberg, Gipfelbereich.jpg|Kolomansberg, Gipfelbereich
 
Datei:Kolomansberg, Gipfelbereich.jpg|Kolomansberg, Gipfelbereich
Datei:Quellfassung beim Augenbründl am Kolomansberg, Okt 2011.jpg|Arbeiten zur Quellfassung beim Augenbründl am Kolomansberg, Okt. 2011
 
 
Datei:Quellfassung beim Kolomansbründl.jpg|Quellfassung beim Kolomansbründl
 
Datei:Quellfassung beim Kolomansbründl.jpg|Quellfassung beim Kolomansbründl
Datei:Sturmschaden am Kolomansberg.jpg|Sturmschaden durch Orkan Emma im Febr. 2008 unterhalb des Kolomansberggipfels
 
 
Datei:Eingang zum ehemaligen Kommandobunker für die Radarstation am Kolomansberg.jpg|Eingang zum ehemaligen Kommandobunker für die Radarstation am Kolomansberg
 
Datei:Eingang zum ehemaligen Kommandobunker für die Radarstation am Kolomansberg.jpg|Eingang zum ehemaligen Kommandobunker für die Radarstation am Kolomansberg
 +
Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz
 +
Datei:Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche.jpg|Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche
 +
Datei:Panoramabild Kolomansberg Ost.JPG|Panoramabild Kolomansberg-Ost, das Bild verdeutlich die langgstreckte Formation des Kolomansberges.
 
Datei:Rauchenschwand- Blick.JPG|Ausblick von der Kolomansbergstaße
 
Datei:Rauchenschwand- Blick.JPG|Ausblick von der Kolomansbergstaße
Datei:Zell am Moos, Ausblick vom Kolomansberg.jpg|Zell am Moos, Ausblick vom Kolomansberg
 
 
Datei:Kolomansberg Ostansicht.JPG|Kolomansberg, Ostansicht
 
Datei:Kolomansberg Ostansicht.JPG|Kolomansberg, Ostansicht
Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz
 
Datei:Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche.jpg|Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche
 
Datei:Ausblick vom Mondseeberg zum Kolomansberg.jpg|Ausblick vom Mondseeberg zum Kolomansberg
 
Datei:Irrsberg und Kolomansberg, Ansicht von Bergen in Innerschwand.jpg|Irrsberg und Kolomansberg, Ansicht von Bergen in Innerschwand
 
Datei:Kolomansberg mit Ballon.JPG|Kolomansberg mit Ballon
 
Datei:Panoramabild Kolomansberg Ost.JPG|Panoramabild Kolomansberg-Ost, das Bild verdeutlich die langgstreckte Formation des Kolomansberges.
 
 
</gallery>
 
</gallery>
 
+
=== weitere Bilder ===
 +
{{Bildkat}}
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
*[http://www.ogs.oeog.at/blatt1.htm Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft]
 
*[http://www.ogs.oeog.at/blatt1.htm Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft]
Zeile 60: Zeile 52:
 
[[Kategorie:Berg]]
 
[[Kategorie:Berg]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 +
[[Kategorie:Thalgau]]
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
[[Kategorie:Militär]]
 
[[Kategorie:Militär]]

Version vom 7. Februar 2019, 14:04 Uhr

Kolomansberg mit Großraumradarstation Kolomansberg, Ansicht von Süden, darunter die Ortschaft Burschach am Thalgauberg
Datei:Kolomannsberg 044.jpg
Ansicht der Großraumradarstation Kolomansberg vom Kirchenplatz Kolomansberg
Die Kolomanskirche am Kolomansberg

Der Kolomansberg ist eine Erhebung (1 114 m ü. A.) im nordöstlichen Flachgau.

Geografie

Der nordöstlich des Marktzentrums von Thalgau gelegene Berggipfel befindet sich wenigen Meter von der Grenze des Bundeslandes Salzburg zu Oberösterreich entfernt auf Salzburger Gebiet. Die Großgraumradarstation und die Zufahrt, die Kolomanstraße, befindetn sich in Salzburg, die Kolomanskirche mit Kolomansbründl in Oberösterreich.

Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.

Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Kolomanstraße von Unterdorf, Marktgemeinde Thalgau, erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des Österreichischen Bundesheeres befahren, aber frei begangen werden dürfen).

Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut 1658) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die Kelten hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der Schernthan, von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.

Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab 1962 errichtete und 1968 eröffnete Großraumradarstation Kolomansberg des österreichischen Bundesheeres. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der 1990er-Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde 2001 vom Bundesheer verkauft.

Die Wanderwege Via Nova und Arnoweg verlaufen über den Kolomansberg.

Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger Auerhahn in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).

Geologie

Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen Flyschzone. Er befindet sich in der Kolomansberggruppe, ein näher bezeichneter Bergrücken.

Bildergalerie

weitere Bilder

 Kolomansberg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks

Quellen