Brückenmaut: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der [[Mozartsteg]] wurde von einem privaten Verein errichtet, der sich aus der Brückenmaut finanzierte. | + | Der [[Mozartsteg]] wurde von einem privaten Verein errichtet, der sich aus der Brückenmaut finanzierte, die bis [[31. Dezember]] [[1920]] eingehoben wurde. |
| − | == | + | Die am [[2. Februar]] [[1884]] eröffnete [[Karolinenbrücke]] war bis [[1889]] mautpfichtig. Auch am [[Kreuzersteg]], dem ''Müllnersteg]] musste man Brückenmaut bezahlen. |
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* [[Karl Heinz Ritschel]] ''Salzburger Miniaturen'', Band 1, [[Otto Müller Verlag]] Salzburg, 1998, ISBN 3-7013-0979-5 | * [[Karl Heinz Ritschel]] ''Salzburger Miniaturen'', Band 1, [[Otto Müller Verlag]] Salzburg, 1998, ISBN 3-7013-0979-5 | ||
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| + | [[Kategorie:Geschichte]] | ||
Version vom 6. März 2009, 17:51 Uhr
Die Pflicht der Bezahlung einer Brückenmaut zum Überqueren einer solchen existierte in Stadt und Land Salzburg bis ins 20. Jahrhundert.
Brückenmaut war eine wichtige Einnahmenquellen in früheren Jahrhunderten.
Beispielweise nahm die Stadt Salzburg 1904 damit mehr als 13.000 Kronen ein. Für die Überquerung der Stadtbrücke im Stadtgebiet von Salzburg gab es sogar Blocks mit 50 und 100 Karten, gekoppelt mit einer 25 prozentigen Ermäßigung. Bei den Fuhrwerken gab es zwar auch "Mehrfahrtenblocks", die Ermäßigung betrug sogar 33,33 Prozent (Angaben um 1904).
Der Mozartsteg wurde von einem privaten Verein errichtet, der sich aus der Brückenmaut finanzierte, die bis 31. Dezember 1920 eingehoben wurde.
Die am 2. Februar 1884 eröffnete Karolinenbrücke war bis 1889 mautpfichtig. Auch am Kreuzersteg, dem Müllnersteg]] musste man Brückenmaut bezahlen.
Quelle
- Karl Heinz Ritschel Salzburger Miniaturen, Band 1, Otto Müller Verlag Salzburg, 1998, ISBN 3-7013-0979-5