Hermenegild Kottinger: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 23. Oktober 2018, 21:30 Uhr
Dr. Hermenegild Kottinger war Mathematikprofessor, Meteorologe und Direktor des k. k. Salzburger Staatsgymnasiums (des heutigen Akademischen Gymnasiums).
Leben
Kottinger war spätestens im Jahr 1842 k. k. ordentlicher öffentlicher Professor für Elementar-Mathematik am k. k. Lyzeum zu Salzburg.[1]
Mit dem 12. März 1842 begann er eine Reihe meteorologischer Beobachtungen und Aufzeichnungen, die ohne Unterbrechung von Nachfolgern wie Gymnasialprofessor P. Friedrich Königsberger seit 25. August 1851, dem Kapitular des Stiftes St. Peter P. Rupert Pogensberger seit Anfang 1857, Gymnasialprofessor Dr. Johann Nepomuk Woldrich seit 1863, Realschulprofessor Franz Wilhelm, Dr. Karl Fritsch seit 1872 und Dr. Eberhard Fugger seit 1879 fortgesetzt und nach der Gründung der Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde in diesen dargestellt wurden.[2] Es handelte sich der Art nach um die Weiterführung einer Tätigkeit, der Kottinger bereits spätestens 1833 in Wien oblegen war.[3]
Seine Amtszeit als Direktor des k. k. Staatsgymnasiums zu Salzburg begann im Jahr 1851.[4] Deren Ende kann in das Jahr 1867 datiert werden, da das Siebzehnte Programm des kaiserlich königlichen Staats-Gymnasiums in Salzburg. Am Schlusse des Schuljahres 1867 noch unter seinem Namen, das Achtzehnte Programm des kaiserlich königlichen Staats-Gymnasiums in Salzburg. Am Schlusse des Schuljahres 1868 (wie auch die Programme der Jahre 1869 und 1870) hingegen bereits unter dem Namen L. K. Siebers veröffentllicht wurde.[5]
Quellen
- ↑ Schematismus von Oesterreich ob der Enns und Salzburg für das Jahr 1842, S. 279.
- ↑ * Karl Fritsch: Übersicht der Witterung im Jahre 1872, in: MGSLK 13, 1873, I. S. 3.
- ↑ Vgl. die Annalen der k. k. Sternwarte in Wien, 1833, S. XIX.
- ↑ Landes-Gesetz- und Regierungs-Blatt für das Herzogthum Salzburg, Jahrgang 1851, Erlaß Nr. 59.
- ↑ Internet-Treffer zu antiquarischen Angeboten dieser Programme.
| Vorgänger |
Direktor des k.k. Staatsgymnasiums 1850–1867 |
Nachfolger Dr. Karl Sieber (prov.) |