Mariazellerkapelle: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1215]] wurde die Kapelle von Herzog Leopold VI. von [[Österreich]], dem Glorreichen, zu Ehren der Hl. Katharina (eine der 14 Nothelfer) [[Stiftskeller St. Peter#Geschichte|gestiftet]] und wurde [[1227]] geweiht. Der Baustil ist schlicht, aber [[Gotik|gotisch]]. Sie besitzt ein Kreuzgratgewölbe. Die einfache Kapelle hat eine Apsis mit zwei schlanken Halbsäulen und rundbogige Blendarkaden. Sie fast unverändert erhalten. Das einst viel tiefere Niveau am Friedhof von St. Peter ist an den, an der Ostseite der Kapelle, im Außenbereich freigelegten Säulenfundamenten zu erkennen.
 
[[1215]] wurde die Kapelle von Herzog Leopold VI. von [[Österreich]], dem Glorreichen, zu Ehren der Hl. Katharina (eine der 14 Nothelfer) [[Stiftskeller St. Peter#Geschichte|gestiftet]] und wurde [[1227]] geweiht. Der Baustil ist schlicht, aber [[Gotik|gotisch]]. Sie besitzt ein Kreuzgratgewölbe. Die einfache Kapelle hat eine Apsis mit zwei schlanken Halbsäulen und rundbogige Blendarkaden. Sie fast unverändert erhalten. Das einst viel tiefere Niveau am Friedhof von St. Peter ist an den, an der Ostseite der Kapelle, im Außenbereich freigelegten Säulenfundamenten zu erkennen.
  
[[1733]] wurde der Altar, eine Nachbildung der Wallfahrtsbasilika Mariazell in der [[Steiermark]] (''Magna Mater Austriae''), angefertigt. Seither nennt man die Kapelle auch ''Mariazellerkapelle".
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[[1733]] wurde der Altar, eine Nachbildung der Wallfahrtsbasilika Mariazell in der [[Steiermark]] (''Magna Mater Austriae''), angefertigt. Seither nennt man die Kapelle auch ''Mariazellerkapelle''.
  
 
[[1792]] wurde die Kapelle von Peter P. Pflauder im Stil des [[Rokoko]] mit Stuck geschmückt.
 
[[1792]] wurde die Kapelle von Peter P. Pflauder im Stil des [[Rokoko]] mit Stuck geschmückt.

Version vom 27. März 2018, 20:44 Uhr

Die Mariazellerkapelle (früher Katharinenkapelle) ist eine Kapelle im Friedhof von St. Peter in der Salzburger Altstadt.

Lage

Die Kapelle ist an der Südseite der Stiftskirche St. Peter - an das Querschiff - angebaut. Die Kapelle ist sowohl mit der Stiftskirche als auch mit dem Friedhof von St. Peter über je eine Türe verbunden.

Geschichte

1215 wurde die Kapelle von Herzog Leopold VI. von Österreich, dem Glorreichen, zu Ehren der Hl. Katharina (eine der 14 Nothelfer) gestiftet und wurde 1227 geweiht. Der Baustil ist schlicht, aber gotisch. Sie besitzt ein Kreuzgratgewölbe. Die einfache Kapelle hat eine Apsis mit zwei schlanken Halbsäulen und rundbogige Blendarkaden. Sie fast unverändert erhalten. Das einst viel tiefere Niveau am Friedhof von St. Peter ist an den, an der Ostseite der Kapelle, im Außenbereich freigelegten Säulenfundamenten zu erkennen.

1733 wurde der Altar, eine Nachbildung der Wallfahrtsbasilika Mariazell in der Steiermark (Magna Mater Austriae), angefertigt. Seither nennt man die Kapelle auch Mariazellerkapelle.

1792 wurde die Kapelle von Peter P. Pflauder im Stil des Rokoko mit Stuck geschmückt.

Sehenswert

An der südseitigen Außenmauer der Kapelle befinden sich zahlreiche alte Grabplatten.

Weblink

Quellen