Josef Guggenberger (Bürgermeister): Unterschied zwischen den Versionen

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Im Juli [[1998]] unterlag Guggenberger bei der Wahl zum Direktor der [[Landwirtschaftskammer|Salzburger Landwirtschaftskammer]] [[Nikolaus Lienbacher (Kammeramtsdirektor)|Nikolaus Lienbacher]].
 
  
 
In der Debatte um die [[Salzburgleitung]], eine 380-kV-Freilandleitung vom [[Innviertel]] in den [[Pinzgau]], trat Guggenberger als Sprecher der betroffenen Bürgermeister auf.
 
In der Debatte um die [[Salzburgleitung]], eine 380-kV-Freilandleitung vom [[Innviertel]] in den [[Pinzgau]], trat Guggenberger als Sprecher der betroffenen Bürgermeister auf.

Version vom 23. Oktober 2017, 13:34 Uhr

Dr. Josef Guggenberger

Dr. Josef Guggenberger (* 29. Jänner 1956) ist Landesbeamter und ÖVP-Bürgermeister der Flachgauer Gemeinde Berndorf bei Salzburg.

Leben

Ausbildung und Beruf

Josef Guggenberger legte an der HBLA Ursprung die Matura ab. Dann besuchte er das Bundesseminar für das landwirtschaftliche Bildungswesen. Nach Ableistung des Präsenzdienstes erhielt er eine Anstellung beim Salzburger Bauernbund. Daneben studierte er an der Universität Salzburg Politikwissenschaft und Publizistik; 1983 wurde er zum Dr. phil. promoviert.

1992 trat er als Sekretär von Landesrat Rupert Wolfgruber junior in den Salzburger Landesdienst ein. Diese Funktion übte er auch bei dessen Nachfolger Josef Eisl aus, bis er im Mai 1998 zum Leiter des Referates „Allgemeine agrarische Angelegenheiten“ (später „Agrarstrukturentwicklung“, „Ländliche Entwicklung“, „Ländliche Entwicklung und landwirtschaftliche Schulen“), seit 2015: „Ländliche Entwicklung und Bildung“, bestellt wurde.

Politische Karriere

Bei den Bürgermeisterwahlen 1999 setzte sich ÖVP-Bauernvertreter Josef Guggenberger überraschend gegen den amtierenden Bürgermeister Franz Jessner (SPÖ) durch.

In der Debatte um die Salzburgleitung, eine 380-kV-Freilandleitung vom Innviertel in den Pinzgau, trat Guggenberger als Sprecher der betroffenen Bürgermeister auf.

Kurioses

Am 16. Juni 2006 endete eine Geisterfahrt eines herrenlosen Milchtankwagens im Haus der Bürgermeisters. Die dort lebende Tante und Cousine wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Die Geisterfahrt stellte sich so dar: Der leere Tankwagen stand um 10.30 Uhr auf einem Parkplatz. Der Fahrer koppelte den Anhänger ab und fuhr mit dem Zugfahrzeug weg. Der Anhänger begann wenig später zu rollen. Der vier Tonnen schwere Anhänger wurde schneller und schneller. Die Böschung zwischen dem 150 Meter entfernten Transportunternehmen und dem Haus des Bürgermeisters hatte ein Gefälle von 2,50 Metern. Der Anhänger querte zuerst die stark frequentierte Berndorfer Landesstraße (L 207), dann eine Gemeindestraße (Wiesenstraße).

Vor dem Haus hob der Anhänger ab und schlug in der Hausmauer ein. Diese wurde erheblich beschädigt. Ein Schlafzimmer, ein Bad und die Speisekammer waren nicht mehr benützbar.

Guggenberger hat das Haus mit seiner Frau von der Tante geerbt. Die hat das Wohnrecht. "Meine Tante hatte einen Schock und zitterte richtig." Die damals 78-Jährige war in der Küche. "Sie dachte, der Dachstuhl kracht zusammen, so hat es gerumpelt."

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Franz Jessner

Bürgermeister von Berndorf
seit 1999
Nachfolger
Zeitfolge
Vorgänger

Karl Mayr

Leiter des Referats „Allgemeine agrarische Angelegenheiten“ / „Ländliche Entwicklung“ des Amtes der Landesregierung
seit 1998
Nachfolger