Mautstelle St. Michael: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 6. August 2017, 17:53 Uhr
Die Mautstelle St. Michael ist die einzige Mautstelle der Tauernautobahn.
Lage
Sie befindet sich im westlichen Gebiet der Lungauer Gemeinde St. Michael im Lungau zwischen dem Tauerntunnel im Norden und dem Katschbergtunnel im Süden.
Allgemeines
Ab 30. Juni 2011 gingen in beiden Tauerntunneln beide Röhren nach Sanierung der alten Röhren in Betrieb. Seither gibt zusätzlich zu den bereits 25 vorhandenen Mautspuren weitere fünf je 3,20 Meter breite Mautspuren in Fahrtrichtung Villach. 470.000 Euro investierte die ASFINAG in den Ausbau. In Spitzenzeiten fassen beide Röhren bis zu 2 200 Fahrzeuge pro Stunde.
Dabei wurden automatische Abfertigungen bevorzugt ausgebaut. Denn 2010 hatten von den 5,3 Millionen Pkw, die die Tauernautobahn passiert hatten, 2,6 Millionen automatisierte Spuren bei der Mautstelle St. Michael benutzt. 1,7 Millionen davon verwendeten die Videomaut-Spur und 900 000 auf Maut- und Kreditkartenautomaten.
1975, im Jahr der Eröffnung, passierten knapp 649 000 Fahrzeuge die Tauernautobahn. 2010 waren es 6,42 Millionen, zehn Mal so viel wie 1975. 1975 waren zwölf Mitarbeiter an der Mautstelle St. Michael beschäftigt, ein Jahr später schon 21 und 2010 waren es 27 Personen (Stammpersonal). 2013 waren es 7,6 Millionen Fahrzeuge, alleine zu Pfingsten waren es 109 245 Fahrzeuge.
Videomaut
Bei der Videomaut muss der Fahrer nicht anhalten, sondern kann mit einer mäßigen Geschwindigkeit die Videomautspur passieren. Dabei erfassen Kameras das Kennzeichen und buchen die Maut ab. 2010 wurden für die A10 rund 185 000 Videomauttickets verkauft. Zwischen Jänner und April 2011 betrug die Steigerung bereits mehr 18 Prozent, was 16 350 verkauften Videomauttickets entsprach. 2013 waren es bereits mehr als 50 Prozent der Verkehrsteilnehmer, die die Videomaut nutzten.
Go-Box
Mittels Go-Box werden bereits alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen automatisch abgefertigt.
Quellen
- "Salzburger Nachrichten", 6. Mai 2011
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Lungauer Nachrichten", 26. Juni 2014