Albert IV. Nagnzaun: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 24. Februar 2008, 09:25 Uhr

Albert IV. Nagnzaun (* 14. November 1777 in Salzburg, † 29. September 1856 ebendort) war Theologe und Abt von St. Peter.

Nagnzauns Todesdatum wird im Salzburger Kulturlexikon mit 21. November 1848 angegeben, andere Quellen lassen aber eher auf das Jahr 1856 schließen.

Leben

Als Zehnjähriger kam Nagnzaun 1787 ins Sängerknaben-Konvikt des Stiftes St. Peter und war später auch als Sängerknabe im Salzburger Dom tätig. Als 18-jähriger trat er ins Kloster ein. Nach einem Studium der orientalischen Sprachen in Rom promovierte er 1808 an der katholischen Fakultät in Salzburg.

1818 wurde Albert IV. zum Abt gewählt. Vor seiner Berufung war er Pfarrer in der Dornbacher Pfarre St. Stephan in Wien gewesen.

Nagnzaun galt - zu einem Zeitpunkt als Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg noch wenig gehört wurde - als großer Verehrer Johann Michael Haydns und hatte auch regen Anteil an der Errichtung des Haydn-Monumentes in der Stiftskirche St. Peter: Der Entwurf des Monuments stammt von Nagnzaun selbst. Besonders die geistlichen und bürgerlichen Kreise wussten sich mit Haydns Musik zu identifizierten.

Albert Nagnzaun erstellte eine umfangreiche Sachindizierung der Archivbestände des Klosters St. Peter.

Quellen

  • Universität Klagenfurt [1]
  • Ordensarchive [2]
  • Rupertusblatt [3]


Zeitfolge