Fondachhof: Unterschied zwischen den Versionen
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Nachdem der Besitzer des [[Apothekerhof]]s, Hofapotheker [[Josef Christoph Mayr]], das Gut [[1727]] erwarb kam der Begriff "Unterer Apothekerhof" in Gebrauch. Seine Nachfahren blieben 145 Jahre in Besitz des Fondachhofs, bis er [[1872]] an die Gräfin [[Anna Revertera|Anna Revertera von Salandra]] verkauft wurde. Unter der beim Kauf bereits betagten Frau wurde der Fondachhof einer umfassenden Generalsanierung unterzogen. Es entstanden zwei neue Veranden und ein Balkon im ersten Stock. [[1902]] wurden ein neues Wirtschaftsgebäude und ein Stall gebaut. | Nachdem der Besitzer des [[Apothekerhof]]s, Hofapotheker [[Josef Christoph Mayr]], das Gut [[1727]] erwarb kam der Begriff "Unterer Apothekerhof" in Gebrauch. Seine Nachfahren blieben 145 Jahre in Besitz des Fondachhofs, bis er [[1872]] an die Gräfin [[Anna Revertera|Anna Revertera von Salandra]] verkauft wurde. Unter der beim Kauf bereits betagten Frau wurde der Fondachhof einer umfassenden Generalsanierung unterzogen. Es entstanden zwei neue Veranden und ein Balkon im ersten Stock. [[1902]] wurden ein neues Wirtschaftsgebäude und ein Stall gebaut. | ||
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[[1941]] ging der Fondachhof von [[Franz Karl Revertera]] in den Besitz der Familie Asamer über. Sie machte aus dem Fondachhof nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein Luxushotel, in dem am [[20. Juli]] [[1952]] zum Beispiel die Schauspielerin Greta Garbo übernachtete. Im Park des Anwesens entstanden Gartenhäuser und ein von [[Otto Prossinger]] entworfener verglaster Teepavillon. Ende [[1993]] wurde das Fünf-Sterne-Hotel geschlossen. | [[1941]] ging der Fondachhof von [[Franz Karl Revertera]] in den Besitz der Familie Asamer über. Sie machte aus dem Fondachhof nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein Luxushotel, in dem am [[20. Juli]] [[1952]] zum Beispiel die Schauspielerin Greta Garbo übernachtete. Im Park des Anwesens entstanden Gartenhäuser und ein von [[Otto Prossinger]] entworfener verglaster Teepavillon. Ende [[1993]] wurde das Fünf-Sterne-Hotel geschlossen. | ||
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Entlang der [[1997]] als Aufschließungsstraße angelegten [[Gustav-Mahler-Promenade]] ließ der Salzburger Bauträger [[Fürst Developments]] auf dem Areal des Fondachhofs exklusive Wohnbauten nach dem Masterplan von Stararchitekt Luigi Snozzi rund um das alte Gebäude anlegen. Die einzelnen Bauteile entwarfen Snozzis Kollegen Ernst Hoffmann, Mark Mack und Adolf Krischnanitz. | Entlang der [[1997]] als Aufschließungsstraße angelegten [[Gustav-Mahler-Promenade]] ließ der Salzburger Bauträger [[Fürst Developments]] auf dem Areal des Fondachhofs exklusive Wohnbauten nach dem Masterplan von Stararchitekt Luigi Snozzi rund um das alte Gebäude anlegen. Die einzelnen Bauteile entwarfen Snozzis Kollegen Ernst Hoffmann, Mark Mack und Adolf Krischnanitz. | ||
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Version vom 12. September 2016, 16:27 Uhr
Der Fondachhof ist eines der ältesten noch bestehenden Bauwerke im Salzburger Stadtteil Parsch.
Geschichte
Der Fondachhof gehörte ursprünglich dem Erzstift St. Peter und ist als solcher bereits 1122 unter Abt Reginbert urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte hatte das Gebäude viele verschiedene Namen, meist abhängig vom jeweiligen Besitzer. Sein heutiger Name stammt vom Universitätsnotar Georg von Tach (später: Fontach), der das Anwesen 1687 kaufte.
Nachdem der Besitzer des Apothekerhofs, Hofapotheker Josef Christoph Mayr, das Gut 1727 erwarb kam der Begriff "Unterer Apothekerhof" in Gebrauch. Seine Nachfahren blieben 145 Jahre in Besitz des Fondachhofs, bis er 1872 an die Gräfin Anna Revertera von Salandra verkauft wurde. Unter der beim Kauf bereits betagten Frau wurde der Fondachhof einer umfassenden Generalsanierung unterzogen. Es entstanden zwei neue Veranden und ein Balkon im ersten Stock. 1902 wurden ein neues Wirtschaftsgebäude und ein Stall gebaut.
Der Fondachhof als Luxushotel
1941 ging der Fondachhof von Franz Karl Revertera in den Besitz der Familie Asamer über. Sie machte aus dem Fondachhof nach dem Zweiten Weltkrieg ein Luxushotel, in dem am 20. Juli 1952 zum Beispiel die Schauspielerin Greta Garbo übernachtete. Im Park des Anwesens entstanden Gartenhäuser und ein von Otto Prossinger entworfener verglaster Teepavillon. Ende 1993 wurde das Fünf-Sterne-Hotel geschlossen.
Der Fondachhof als exklusiver Wohnort
Entlang der 1997 als Aufschließungsstraße angelegten Gustav-Mahler-Promenade ließ der Salzburger Bauträger Fürst Developments auf dem Areal des Fondachhofs exklusive Wohnbauten nach dem Masterplan von Stararchitekt Luigi Snozzi rund um das alte Gebäude anlegen. Die einzelnen Bauteile entwarfen Snozzis Kollegen Ernst Hoffmann, Mark Mack und Adolf Krischnanitz.
Weblink
Quelle
- Lohmann, Harald; Laimer, Helmut; Willi, Claudia: Parsch erzählt. Geschichte und Geschichten eines Salzburger Stadtteils, Salzburg 2008