Johann Pöttler: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann Pöttler'''  (* [[30. Jänner]] [[1910]] in Radtstadt, † [[1. Juni]] [[1943]] in Berlin-Plötzensee (ermordet)) war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.  
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'''Johann Pöttler'''  (* [[30. Jänner]] [[1910]] in [[Radstadt]], † [[1. Juni]] [[1943]] in Berlin-Plötzensee (ermordet)) war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.  
  
 
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== Leben ==
Pöttler gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und Vater einer Tochter (* 1942). Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Arbeiter bei der ÖBB. Ab 1929 lebte er in der Stadt Salzburg und seit 1938 im Stadtteil Schallmoos, in der Poschingerstraße Nr. 7. .  
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Pöttler gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und Vater einer Tochter (* 1942). Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Arbeiter bei der ÖBB. Ab 1929 lebte er in der Stadt Salzburg und seit 1938 im Stadtteil [[Schallmoos]]  in der Poschingerstraße Nr. 7.  
  
 
Politisch war Pöttler in der verbotenen KPÖ aktiv, die 1942 zerschlagen wurde. Am letzten Maitag desselben Jahres kam Pöttler in das KZ Dachau. Von dort aus wurde er am [[1. Oktober]] in das Strafgefängnis nach Berlin-Plötzensee überstellt und am [[15. Dezember]] - am selben Tag wie [[Rosa Hofmann]] - zum Tode verurteilt.  
 
Politisch war Pöttler in der verbotenen KPÖ aktiv, die 1942 zerschlagen wurde. Am letzten Maitag desselben Jahres kam Pöttler in das KZ Dachau. Von dort aus wurde er am [[1. Oktober]] in das Strafgefängnis nach Berlin-Plötzensee überstellt und am [[15. Dezember]] - am selben Tag wie [[Rosa Hofmann]] - zum Tode verurteilt.  
  
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[[Kategorie:Stolperstein]]
 
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Version vom 17. September 2015, 17:51 Uhr

Stolperstein für Johann Pöttler

Johann Pöttler (* 30. Jänner 1910 in Radstadt, † 1. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee (ermordet)) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Pöttler gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und Vater einer Tochter (* 1942). Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Arbeiter bei der ÖBB. Ab 1929 lebte er in der Stadt Salzburg und seit 1938 im Stadtteil Schallmoos in der Poschingerstraße Nr. 7.

Politisch war Pöttler in der verbotenen KPÖ aktiv, die 1942 zerschlagen wurde. Am letzten Maitag desselben Jahres kam Pöttler in das KZ Dachau. Von dort aus wurde er am 1. Oktober in das Strafgefängnis nach Berlin-Plötzensee überstellt und am 15. Dezember - am selben Tag wie Rosa Hofmann - zum Tode verurteilt.

Die Vollstreckung des Urteils erfolgt am 1. Juni 1943 durch Enthauptung.

Zum Andenken an Johann Pöttler wurde am 13. Juli 2015 im Salzburger Stadtteil Schallmoos in der Poschingerstraße Nr. 7 ein Stolperstein verlegt.

Quelle

Referenzen