Untersberg - Rettung einer Amerikanerin: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt)
 
K
Zeile 6: Zeile 6:
 
Am Montagnachmittag, den [[16. Juni]] 2008  waren die Hüttenwirtin und die Amerikanerin auf dem Hochplateau gemeinsam unterwegs. Gegen um 18.30 Uhr trennten sich die Frauen, als sie nur noch wenige Minuten von der Hütte entfernt werden, da die Amerikanerin einige Zeit allein sein wollte. Die Hüttenwirtin kehrte zum Stöhrhaus zurück, die Amerikanerin erschien bis  zum Einbruch der Dunkelheit aber nicht mehr. Zunächst suchten die Wirtsleute erfolglos im Umfeld um die Hütte.
 
Am Montagnachmittag, den [[16. Juni]] 2008  waren die Hüttenwirtin und die Amerikanerin auf dem Hochplateau gemeinsam unterwegs. Gegen um 18.30 Uhr trennten sich die Frauen, als sie nur noch wenige Minuten von der Hütte entfernt werden, da die Amerikanerin einige Zeit allein sein wollte. Die Hüttenwirtin kehrte zum Stöhrhaus zurück, die Amerikanerin erschien bis  zum Einbruch der Dunkelheit aber nicht mehr. Zunächst suchten die Wirtsleute erfolglos im Umfeld um die Hütte.
  
Am Dienstag lief dann eine groß angelegte Suchaktion mit Einsatzkräfte der Bergwachten [[Bad Reichenhall, [[Berchtesgaden]], [[Marktschellenberg]] und [[Teisendorf]], die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region [[Chiemgau]], Bergretter und Suchhundeteams aus [[Grödig]], Alpinpolizisten aus [[Bayern]] und [[Salzburg]] sowie vier Hubschrauber-Besatzungen an. Doch es wurde keine Spur von der 24-Jährigen gefunden.
+
Am Dienstag lief dann eine groß angelegte Suchaktion mit Einsatzkräfte der Bergwachten [[Bad Reichenhall]], [[Berchtesgaden]], [[Marktschellenberg]] und [[Teisendorf]], die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region [[Chiemgau]], Bergretter und Suchhundeteams aus [[Grödig]], Alpinpolizisten aus [[Bayern]] und [[Salzburg]] sowie vier Hubschrauber-Besatzungen an. Doch es wurde keine Spur von der 24-Jährigen gefunden.
  
 
Am Donnerstagvormittag, den 19. Juni, fanden dann Holzarbeiter an der Laufkatze einer provisorischen Holz-Transportseilbahn ein blutiges Damentop und informierten die Polizei, Bei einer anschließenden Suchaktion in diesem Gebiet des Untersbergs  wurde  gegen 14:41 Uhr vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 8“ aus  die Vermisste winkend auf einem Felsvorsprung geortet. Nach einer Geländesicherung wurde sie kurze Zeit später per Rettungswinde an Bord aufgenommen.   
 
Am Donnerstagvormittag, den 19. Juni, fanden dann Holzarbeiter an der Laufkatze einer provisorischen Holz-Transportseilbahn ein blutiges Damentop und informierten die Polizei, Bei einer anschließenden Suchaktion in diesem Gebiet des Untersbergs  wurde  gegen 14:41 Uhr vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 8“ aus  die Vermisste winkend auf einem Felsvorsprung geortet. Nach einer Geländesicherung wurde sie kurze Zeit später per Rettungswinde an Bord aufgenommen.   

Version vom 19. Juni 2014, 21:33 Uhr

Untersberg - Rettung einer Amerikanerin war eine Bergung einer abgängigen Bergwanderin am Untersberg im Jahr 2008.

Geschichte

Eine 24-Jährige war bei einem Abendspaziergang verunglückt, war mehrere Tage und Nächte vermisst und konnte nach 70 Stunden - schwer verletzt - aus der Gurrwand, oberhalb von Hallthurm auf der Südwestseite des Untersberges ausgeflogen werden. Die junge Frau war zu Besuch bei den Wirtsleuten des Stöhrhauses am Berchtesgadener Hochthron, die Bekannte von ihr waren.

Am Montagnachmittag, den 16. Juni 2008 waren die Hüttenwirtin und die Amerikanerin auf dem Hochplateau gemeinsam unterwegs. Gegen um 18.30 Uhr trennten sich die Frauen, als sie nur noch wenige Minuten von der Hütte entfernt werden, da die Amerikanerin einige Zeit allein sein wollte. Die Hüttenwirtin kehrte zum Stöhrhaus zurück, die Amerikanerin erschien bis zum Einbruch der Dunkelheit aber nicht mehr. Zunächst suchten die Wirtsleute erfolglos im Umfeld um die Hütte.

Am Dienstag lief dann eine groß angelegte Suchaktion mit Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Marktschellenberg und Teisendorf, die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau, Bergretter und Suchhundeteams aus Grödig, Alpinpolizisten aus Bayern und Salzburg sowie vier Hubschrauber-Besatzungen an. Doch es wurde keine Spur von der 24-Jährigen gefunden.

Am Donnerstagvormittag, den 19. Juni, fanden dann Holzarbeiter an der Laufkatze einer provisorischen Holz-Transportseilbahn ein blutiges Damentop und informierten die Polizei, Bei einer anschließenden Suchaktion in diesem Gebiet des Untersbergs wurde gegen 14:41 Uhr vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 8“ aus die Vermisste winkend auf einem Felsvorsprung geortet. Nach einer Geländesicherung wurde sie kurze Zeit später per Rettungswinde an Bord aufgenommen.

Quellen

  • Facebook-posting von Rainer Limpöck am 19. Juni 2014
  • [tt_news=139 www.bergrettung.at]