Margarethe Aicher: Unterschied zwischen den Versionen

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Noch am Abend vor ihrem Tod hatte Aicher die Proben zu Wagners "Ring des Nibelungen"  mitgestaltet, den das Marionettentheater am 30. März 2012 gemeinsam mit dem  [[Salzburger Landestheater]] in einer Kurzfassung zur Premiere bringen wird. Am  Mittwoch früh hatte Gretl Aicher Schmerzen im Arm. Nachbarn riefen die Rettung und noch im Rettungsfahrzeug soll sie behauptet haben, gesund zu sein  und verlangte, in die Probe gebracht zu werden, berichtete Heide Hölzl, Schneiderin, Puppenspielerin und seit 1960 am Haus, der  APA. Völlig unerwartet versagte das Herz der  Puppenspielerin.
 
Noch am Abend vor ihrem Tod hatte Aicher die Proben zu Wagners "Ring des Nibelungen"  mitgestaltet, den das Marionettentheater am 30. März 2012 gemeinsam mit dem  [[Salzburger Landestheater]] in einer Kurzfassung zur Premiere bringen wird. Am  Mittwoch früh hatte Gretl Aicher Schmerzen im Arm. Nachbarn riefen die Rettung und noch im Rettungsfahrzeug soll sie behauptet haben, gesund zu sein  und verlangte, in die Probe gebracht zu werden, berichtete Heide Hölzl, Schneiderin, Puppenspielerin und seit 1960 am Haus, der  APA. Völlig unerwartet versagte das Herz der  Puppenspielerin.
  
Ihre letzte Ruhestätte, fand Margarethe Aicher, genau wie ihr Vater Hermann Aicher, in Mattsee. <ref>Quelle: E-Mail von Frau Murschetz, Angestellte beim Magistrat Salzburg, vom 19.03. 2014</ref>
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Ihre letzte Ruhestätte, fand Margarethe Aicher, genau wie ihr Vater [[Hermann Aicher]], in Mattsee. <ref>Quelle: E-Mail von Frau Murschetz, Angestellte beim Magistrat Salzburg, vom 19.03. 2014</ref>
  
 
==Ehrung==
 
==Ehrung==

Version vom 19. März 2014, 14:44 Uhr

Margarethe Aicher (zweite Person von rechts)

Prof. Margarethe „Gretl“ Aicher (* 19. Juli 1928, † 14. März 2012 in Salzburg) war Leiterin des Salzburger Marionettentheaters.

Leben

Gretl Aicher war die Enkelin des Gründers dieses Theaters, Anton Aicher. Aicher hatte im Alter von 16 Jahren mit dem Puppenspiel begonnen, das 1913 gegründete Theater im Jahr 1977 übernommen und es bis zu ihrem Tod auch geleitet.

"Wenn bei einer Vorstellung ein Faden riss und der Kopf einer Puppe plötzlich leblos an der Seite hing, dann sagte Gretl immer, wir sollten weitermachen, als wäre nichts passiert", erinnerte sich Michaela Obermayr, die seit 18 Jahren neben Gretl Aicher die Puppen an den Fäden durch Geschichten führt. "Genau das hätte sie jetzt von uns gewollt, und genau das werden wir auch tun."

Gretl Aicher, die unverheiratet und kinderlos blieb, war die Seele des Salzburger Marionettentheaters, das ihre Welt, ihre Familie war. Sie war bis zuletzt in allen zehn Musiktheater-Produktionen - von Mozart bis The Sound of Music - aktiv dabei. Erst im November 2011 war sie auf Italien-Tournee. Im Jänner 2012 hatte sie ihre letzte 'Zauberflöte' gespielt. Der 'Papageno' war ihre Lebensrolle, die sie seit 1952 viele tausende Male an ihren Fäden führte.

Noch am Abend vor ihrem Tod hatte Aicher die Proben zu Wagners "Ring des Nibelungen" mitgestaltet, den das Marionettentheater am 30. März 2012 gemeinsam mit dem Salzburger Landestheater in einer Kurzfassung zur Premiere bringen wird. Am Mittwoch früh hatte Gretl Aicher Schmerzen im Arm. Nachbarn riefen die Rettung und noch im Rettungsfahrzeug soll sie behauptet haben, gesund zu sein und verlangte, in die Probe gebracht zu werden, berichtete Heide Hölzl, Schneiderin, Puppenspielerin und seit 1960 am Haus, der APA. Völlig unerwartet versagte das Herz der Puppenspielerin.

Ihre letzte Ruhestätte, fand Margarethe Aicher, genau wie ihr Vater Hermann Aicher, in Mattsee. [1]

Ehrung

Am 4. März 1999 erhielt sie von Bürgermeister Dr. Josef Dechant den Bürgerbrief der Stadt Salzburg verliehen.

Quellen

  1. Quelle: E-Mail von Frau Murschetz, Angestellte beim Magistrat Salzburg, vom 19.03. 2014