Astrid Rössler: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[1. Oktober]] [[2011]] löste Dr. Rössler den nach fast 13 Jahren amtierenden Landessprecher der Grünen, [[Cyriak Schwaighofer]], als neue Landessprecherin ab. Die 52-jährige Unternehmensberaterin erhielt am späten Nachmittag von der Landesversammlung breite Zustimmung: 58 der 62 Anwesenden (rund 94 Prozent) schenkten ihr das Vertrauen. | Am [[1. Oktober]] [[2011]] löste Dr. Rössler den nach fast 13 Jahren amtierenden Landessprecher der Grünen, [[Cyriak Schwaighofer]], als neue Landessprecherin ab. Die 52-jährige Unternehmensberaterin erhielt am späten Nachmittag von der Landesversammlung breite Zustimmung: 58 der 62 Anwesenden (rund 94 Prozent) schenkten ihr das Vertrauen. | ||
In ihrer Präsentation kündigte Rössler an, sie wolle „''das Modell der Grünen Lebensqualität und Lebensfreude sichtbar und spürbar machen“ und zugleich „in der politischen Arbeit stark und konsequent auftreten, wenn es um Grundwerte geht, um die Bekämpfung von Missständen und um den Schutz unserer Lebensgrundlagen''“. Die Wähler überzeugen möchte sie unter anderem durch mehr „''kreativen und humorvollen Aktionismus''“, stärkere Präsenz im Öffentlichen Raum, vor allem aber einen intensiveren Kontakt zu den Menschen: „''Ich möchte, dass wir Grüne wieder mehr auf der Straße sind.''“ | In ihrer Präsentation kündigte Rössler an, sie wolle „''das Modell der Grünen Lebensqualität und Lebensfreude sichtbar und spürbar machen“ und zugleich „in der politischen Arbeit stark und konsequent auftreten, wenn es um Grundwerte geht, um die Bekämpfung von Missständen und um den Schutz unserer Lebensgrundlagen''“. Die Wähler überzeugen möchte sie unter anderem durch mehr „''kreativen und humorvollen Aktionismus''“, stärkere Präsenz im Öffentlichen Raum, vor allem aber einen intensiveren Kontakt zu den Menschen: „''Ich möchte, dass wir Grüne wieder mehr auf der Straße sind.''“ | ||
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Dr. Astrid Rössler wurde durch Losentscheid zur Vorsitzführung des Untersuchungsausschusses im [[Finanzskandal 2012 in der Finanz- und Vermögensverwaltung des Landes]] bestimmt, nachdem es in [[Salzburger Landtag]] in der Entscheidung bezüglich der Vorsitzführung zwischen [[Friedrich Wiedermann]] und Astrid Rössler bei den politischen Parteien zu einer Pattstellung gekommen war. | Dr. Astrid Rössler wurde durch Losentscheid zur Vorsitzführung des Untersuchungsausschusses im [[Finanzskandal 2012 in der Finanz- und Vermögensverwaltung des Landes]] bestimmt, nachdem es in [[Salzburger Landtag]] in der Entscheidung bezüglich der Vorsitzführung zwischen [[Friedrich Wiedermann]] und Astrid Rössler bei den politischen Parteien zu einer Pattstellung gekommen war. | ||
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Version vom 19. Juni 2013, 13:37 Uhr
Dr. Astrid Rössler (* 1959 in Salzburg) ist eine Salzburger Lokalpolitikerin der Grünen und seit 19. Juni 2013 Landeshauptmann-Stellvertreterin.
Leben
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Salzburg (1977 bis 1982) gründete sie ihre Familie. Es folgte ein Auslandsjahr in England (1982/83). Mit einem Gerichtspraktikumsjahr 1986-87 begann ihr beruflicher Einstieg. Drei Jahre Forschungstätigkeit in der Abfallwirtschaft (Wien) und zehn Jahre Mitarbeiterin der Salzburger Landesumweltanwaltschaft waren ihre nächsten beruflichen Schritte. Sie ist seit seit 2000 selbständige Unternehmensberaterin und Mediatorin.
Daneben ist sie Lektorin am Institute of Tourism and Hotel Management (ITH) der Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim (Sustainable Tourism) und Mitglied der Strategiegruppe Partizipation (Lebensministerium & ÖGUT).
Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.
Bekannt ist sie vor allem durch ihre Aktivitäten als Obfrau des Anrainerschutzverbandes Salzburg Airport geworden. Besonders in der 2011 aufgeflammten Dikussion um die Anflugrouten des Flughafens Salzburg ist sie sehr engagiert.
Politische Laufbahn
Am 1. Oktober 2011 löste Dr. Rössler den nach fast 13 Jahren amtierenden Landessprecher der Grünen, Cyriak Schwaighofer, als neue Landessprecherin ab. Die 52-jährige Unternehmensberaterin erhielt am späten Nachmittag von der Landesversammlung breite Zustimmung: 58 der 62 Anwesenden (rund 94 Prozent) schenkten ihr das Vertrauen.
In ihrer Präsentation kündigte Rössler an, sie wolle „das Modell der Grünen Lebensqualität und Lebensfreude sichtbar und spürbar machen“ und zugleich „in der politischen Arbeit stark und konsequent auftreten, wenn es um Grundwerte geht, um die Bekämpfung von Missständen und um den Schutz unserer Lebensgrundlagen“. Die Wähler überzeugen möchte sie unter anderem durch mehr „kreativen und humorvollen Aktionismus“, stärkere Präsenz im Öffentlichen Raum, vor allem aber einen intensiveren Kontakt zu den Menschen: „Ich möchte, dass wir Grüne wieder mehr auf der Straße sind.“
Vorsitz des Untersuchungsausschusses des Salzburger Landtages zur Finanzaffäre
Dr. Astrid Rössler wurde durch Losentscheid zur Vorsitzführung des Untersuchungsausschusses im Finanzskandal 2012 in der Finanz- und Vermögensverwaltung des Landes bestimmt, nachdem es in Salzburger Landtag in der Entscheidung bezüglich der Vorsitzführung zwischen Friedrich Wiedermann und Astrid Rössler bei den politischen Parteien zu einer Pattstellung gekommen war.
Landtagswahl 2013
Bei der Landtagswahl 2013 führte Rössler ihre Partei erstmals über die 20 Prozent Marke und in weiterer Folge erstmals zur Regierungsbeteiligung im Land Salzburg. Am 19. Juni 2013 wurde sie als 1. Landeshauptmann-Stellvertreterin von Wilfried Haslauer (ÖVP) angelobt. Sie führt die Ressorts Naturschutz, Umweltschutz, Gewässerschutz, Gewerbeangelegenheiten, Raumordung und Baurecht.