Gänsbrunnhöfe: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „siehe Ennstalwiki“ durch „siehe EnnstalWiki“)
 
(23 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Gänsbrunnhöfe am Gaisberg.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]
+
Die '''{{PAGENAME}}''' sind eine noch teilweise bestehende Gehöftgruppe im [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Aigen]] am Fuß des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]es im Osten der [[Stadt Salzburg]].
Die '''{{PAGENAME}}''' sind ein Gehöftgruppe am Fuß des [[Gaisberg]]es östlich der [[Stadt Salzburg]].
 
  
== Allgemeines ==
+
== Geschichte ==
Die {{PAGENAME}} waren auch namensgebend für die [[Gänsbrunnstraße]].
+
Die beiden Güter Untergänsbrunner (heute Gänsbrunnstraße 6) und Obergänsbrunner (auch Gänsbrunnreuth, nicht mehr bestehend, er stand in der Nähe der heutigen Gänsbrunnstraße Nr 1) waren auch namensgebend für die [[Gänsbrunnstraße]]. Auch wurden der Wiesenraum um die Gehöfte als Flurraum ''Gänsbrunn'' bezeichnet.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19100214&query=text:%22G%c3%a4nsbrunn%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 14. Februar 1910, Seite 10</ref> Zeitgenössischen Erwähnungen in Zeitungsartikel zeigen, dass zum  Flurraum ''Gänsbrunn'' in zumindest einer Quelle<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19010810&query=text:%22G%c3%a4nsbrunn%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 10. August 1901, Seite 6</ref> auch das [[Reitgut]] als Teil von Gänsbrunn bezeichnetwird. Eine andere Quelle<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19060217&query=text:%22G%c3%a4nsbrunn%22&ref=anno-search&seite=12 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 17. Juni 1906, Seite 12</ref> nennt den Bereich ''Gänsbrunn-[[Abfalter]]''.
  
Sie liegen etwas unterhalb der [[Gaisbergstraße]] und gehören zum [[Salzburger Stadtteile|Salzburger Stadtteil]] [[Aigen]].
+
Der [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Hans Elsenheimer]], erwähnte das ''Gut Gryntpüchl bei Gänsbrunn''. Der Dramatiker, Lyriker und Chronist [[Simon Rettenpacher]] kam auf einem der beiden Güter Gänsbrunn in Aigen [[1634]] zur Welt.
 
 
== Geschichte ==
 
Der [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Hans Elsenheimer]]
 
das ''Gut Gryntpüchl bei Gänsbrunn''.
 
Dramatiker, Lyriker und Chronist [[Simon Rettenpacher]] ''auf Hof Gänsbrunn zu Aigen'' [[1634]] zur Welt.
 
  
 
== Geologie ==
 
== Geologie ==
In Gänsbrunn im Stadteil Aigen wurde am Fuß des Gaisberges im [[19. Jahrhundert]] ein Bergbau auf Glanzkohle eröffnet. Das Kohleflöz war bis zu 75 cm mächtig.
+
In Gänsbrunn in Aigen wurde im [[19. Jahrhundert]] ein sehr kleiner Bergbau auf Glanz[[kohle]] betrieben. Das Kohleflöz war bis zu 75 cm mächtig.  
  
[[Eberhard Fugger]] berichtete im Jahrbuch der k.k. geologischen Reichsanstalt, LVI. Bd., 1906, S. 223, ''über Salz- und Bitterwässer, welche seinerzeit in dem nahe südlich bei Gänsbrunn nächst Aigen durch Gosauschichten vorgetriebenen Schürfstollen angefahren wurden''.
+
[[Eberhard Fugger]] berichtete<ref>im Jahrbuch der k.k. geologischen Reichsanstalt, LVI. Bd., 1906, S. 223</ref> ''über Salz- und Bitterwässer, welche seinerzeit in dem nahe südlich bei Gänsbrunn nächst Aigen durch <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> vorgetriebenen Schürfstollen angefahren wurden''.
 
 
==Besondere Aussichtsstelle==
 
[[Datei:Salzburgpanorama am Silvestertag 2012.JPG|thumb|Aussichtspanorama von den Gänsbrunnhöfen in Salzburg-Aigen]]
 
Die Örtlichkeit um die Gänsbrunnhöfe zeichnet sich durch eine besonders schöne Aussicht auf Salzburg und die umgebenden Berge aus.
 
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [http://www.openstreetmap.org/ www.openstreetmap.org]
 
* [http://www.openstreetmap.org/ www.openstreetmap.org]
* Salzburgwiki
+
* SALZBURGWIKI
* Wikipedia
+
* Wikipedia → Simon Rettenpacher
* [http://www.geologie.ac.at/filestore/download/EK0064_001_A.pdf www.geologie.ac.at Geologie erster Absatz]
+
* [http://www.geologie.ac.at/filestore/download/EK0064_001_A.pdf www.geologie.ac.at Geologie erster Absatz], bei einer Überprüfung am 30. Dezember 2019 nicht mehr abrufbar
* [http://www.geologie.ac.at/filestore/download/VH1918_009_A.pdf  www.geologie.ac.at Geologie zweiter Absatz]
+
* [http://www.geologie.ac.at/filestore/download/VH1918_009_A.pdf  www.geologie.ac.at Geologie zweiter Absatz], bei einer Überprüfung am 30. Dezember 2019 nicht mehr abrufbar
 +
 
 +
== Einzelnachweise ==
 +
<references/>
  
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
Zeile 33: Zeile 26:
 
[[Kategorie:Gaisberg]]
 
[[Kategorie:Gaisberg]]
 
[[Kategorie:Landwirtschaft]]
 
[[Kategorie:Landwirtschaft]]
 +
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 +
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)‎]]
 +
[[Kategorie:Bergbau]]
 +
[[Kategorie:Bergbau (Geschichte)‎]]

Aktuelle Version vom 22. Dezember 2025, 19:40 Uhr

Die Gänsbrunnhöfe sind eine noch teilweise bestehende Gehöftgruppe im Stadtteil Aigen am Fuß des Gaisberges im Osten der Stadt Salzburg.

Geschichte

Die beiden Güter Untergänsbrunner (heute Gänsbrunnstraße 6) und Obergänsbrunner (auch Gänsbrunnreuth, nicht mehr bestehend, er stand in der Nähe der heutigen Gänsbrunnstraße Nr 1) waren auch namensgebend für die Gänsbrunnstraße. Auch wurden der Wiesenraum um die Gehöfte als Flurraum Gänsbrunn bezeichnet.[1] Zeitgenössischen Erwähnungen in Zeitungsartikel zeigen, dass zum Flurraum Gänsbrunn in zumindest einer Quelle[2] auch das Reitgut als Teil von Gänsbrunn bezeichnetwird. Eine andere Quelle[3] nennt den Bereich Gänsbrunn-Abfalter.

Der Bürgermeister der Stadt Salzburg, Hans Elsenheimer, erwähnte das Gut Gryntpüchl bei Gänsbrunn. Der Dramatiker, Lyriker und Chronist Simon Rettenpacher kam auf einem der beiden Güter Gänsbrunn in Aigen 1634 zur Welt.

Geologie

In Gänsbrunn in Aigen wurde im 19. Jahrhundert ein sehr kleiner Bergbau auf Glanzkohle betrieben. Das Kohleflöz war bis zu 75 cm mächtig.

Eberhard Fugger berichtete[4] über Salz- und Bitterwässer, welche seinerzeit in dem nahe südlich bei Gänsbrunn nächst Aigen durch Gosau-Schichten[5][6] vorgetriebenen Schürfstollen angefahren wurden.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 14. Februar 1910, Seite 10
  2. ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 10. August 1901, Seite 6
  3. ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 17. Juni 1906, Seite 12
  4. im Jahrbuch der k.k. geologischen Reichsanstalt, LVI. Bd., 1906, S. 223
  5. siehe EnnstalWiki → enns:Gosau-Schichten
  6. Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des SALZBURGWIKIs