Oberhofen am Irrsee: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Oberhofen Gemeindeamt 010.jpg|thumb|Gemeindeamt Oberhofen]]{{googlemapsort|Oberhofen}}'''Oberhofen''' ist eine Gemeinde in [[Oberösterreich]], Bezirk Vöcklabruck, an der Grenze zum [[Bundesland Salzburg]], am nördlichen Ufer des [[Irrsee]]s gelegen.  
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Der Name  Oberhofen scheint bereits [[1384]] urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte  dieser herrlichen Landschaft. Kelten und Römer  siedelten bereits hier,  wie der Keltenhügel, der Ringwall und die  Funde eines römischen  Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von  der Landnahme durch die  Bajuwaren bis zum Sitz eines Amtmanns zu  Rabenschwand, von der furchtbaren Pest und vom Aufstand der Bauern  gegen die Willkür der  Herrschaft von Wildeneck bis zur neuerlichen  Installierung einer eigenen  Pfarre Oberhofen (1784) spannt sich der  Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem  In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.  
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Der Name  Oberhofen scheint bereits [[1384]] urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte  dieser Landschaft. [[Kelten]] und [[Römer]] siedelten bereits hier,  wie der Keltenhügel, der Ringwall und die  Funde eines römischen  Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von  der Landnahme durch die  [[Bajuwaren]] bis zum Sitz eines Amtmanns zu  Rabenschwand, von der furchtbaren [[Pest]] und vom Aufstand der Bauern  gegen die Willkür der  Herrschaft von Wildeneck bis zur neuerlichen  Installierung einer eigenen  Pfarre Oberhofen ([[1784]]) spannt sich der  Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem  In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.  
  
Der Ort  weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte  der  Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit  1490 wird  er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der  Napoleonischen Kriege war der Ort  mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört Oberhofen zum Bundesland Oberösterreich. Während des Dritten Reiches gehörte der Ort ab 13. März 1938 zum "Gau  Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.
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Der Ort  weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte  der  Ort seit dem [[12. Jahrhundert]] zum Herzogtum Österreich. Seit  [[1490]] wird  er dem Fürstentum [[Österreich ob der Enns]] zugerechnet. Während der  [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] war der Ort  mehrfach besetzt. Seit [[1918]] gehört Oberhofen zum Bundesland Oberösterreich. Während des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] gehörte der Ort ab [[13. März]] [[1938]] zum "Gau  Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.
  
 
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* Homepage der Gemeinde Oberhofen
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*[[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]
 
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Version vom 26. Juli 2012, 08:58 Uhr

Gemeindeamt Oberhofen
Karte

Oberhofen am Irrsee ist eine Gemeinde in Oberösterreich, Bezirk Vöcklabruck, an der Grenze zum Bundesland Salzburg, am nördlichen Ufer des Irrsees gelegen.

Allgemeines

Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
Amtsleiter: Alexander Reichl
1 436 Einwohner (Stand 2012)
150 Einwohner mit Zweitwohnsitz
21,16 km²
ca. 400 Häuser,
ca. 600 Haushalte

Geschichtliches

Der Name Oberhofen scheint bereits 1384 urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Landschaft. Kelten und Römer siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die Bajuwaren bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren Pest und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der Herrschaft von Wildeneck bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen (1784) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.

Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört Oberhofen zum Bundesland Oberösterreich. Während des Dritten Reiches gehörte der Ort ab 13. März 1938 zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.

Bildergalerie

Weblink

Quellen