Katastralgemeinde Mühlbach (Bramberg am Wildkogel): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Bergbauforschung Bramberg.jpg|thumb|Bergbauforschung Bramberg]] | [[Datei:Mühlbach, Hollersbach, Mittersill.jpg|thumb|Das Salzachtal mit Mühlbach im Vordergrund, in der Mitte [[Hollersbach im Pinzgau]] und dahinter [[Mittersill]]]] | ||
'''Mühlbach im Pinzgau''' ist | [[Datei:Bergbauforschung Bramberg.jpg|thumb|[[Verein Bergbauforschung Bramberg am Wildkogel]] mit Sitz in Mühlbach]] | ||
'''Mühlbach im Pinzgau''' ist eine [[Katastralgemeinde]] sowie eine Ortschaft von [[Bramberg am Wildkogel]] im [[Oberpinzgau]]. | |||
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Der Name rührt von den | Der Name rührt von den [[Mühle]]n her, die früher am [[Mühlbach (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbach]] standen. Beginnend mit der Stampf-, einer Leinsamenmühle, ungefähr beim heutigen Talbauern, über die Talmühle (Nr. 19) und weiter mit der Herrenmühle, wurde der Bach durch ein künstliches Gerinne geführt. Auch mehrere Schmieden, wie der Nagelschmied, der Talschmied und der Handelsschmied, sowie ein Sägewerk wurden über dieses Gerinne versorgt. | ||
künstliches Gerinne geführt. | |||
== Geografie == | |||
Mühlbach befindet sich östlich des Gemeindezentrums und nördlich der [[Salzach]]. Ein nordöstlicher Ortsteil ist [[Sonnberg (Bramberg am Wildkogel)|Sonnberg]]. Durch den Ortsteil führt die [[Gerlos Straße]] (B 165). Südlich der Salzach verläuft die [[Pinzgaubahn]]. | |||
== | ==Geschichte == | ||
Mühlbach ist ein alter Oberpinzgauer [[Bergbau]]ort mit einer langen Tradition. Bereits im [[Mittelalter]] | Mühlbach ist ein alter Oberpinzgauer [[Bergbau]]ort mit einer langen Tradition. Bereits im [[Mittelalter]] wurden im [[Bergbau Brenntal]] [[Kupfererzbergbau|Kupfer]] und Schwefel abgebaut. Zahlreiche Hausnamen wie Öfner, Grubenhüter, Pulverturm oder Kasten zeugen noch heute von dieser Zeit. Endgültig eingestellt wurde der Bergbau im Jahr [[1863]]. Versuche, den Bergbau Anfang des [[20. Jahrhundert]]s wieder zu beleben, scheiterten. Seit [[1995]] gibt es den [[Verein Bergbauforschung Bramberg am Wildkogel]], der sich mit der Sicherung der alten Baue und Archive befasst. | ||
Zahlreiche Hausnamen wie Öfner, Grubenhüter, Pulverturm oder Kasten zeugen noch heute von dieser Zeit. | |||
Endgültig eingestellt wurde der Bergbau im Jahr [[1863]]. Versuche, den Bergbau Anfang des [[20. Jahrhundert]]s wieder zu beleben, | |||
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== Einrichtungen == | |||
Mühlbach verfügt über ein beheiztes Schwimmbad, und einem Sportplatz. | Mühlbach verfügt über ein beheiztes Schwimmbad, und einem Sportplatz. | ||
==Vereine== | ==Vereine== | ||
Der Ort hat ein reges Vereinsleben. Unter anderem gibt es: | Der Ort hat ein reges Vereinsleben. Unter anderem gibt es: | ||
* Sportclub Mühlbach | * [[SC Mühlbach/Pinzgau|Sportclub Mühlbach]] | ||
* Eisschützenverein Mühlbach | * Eisschützenverein Mühlbach | ||
* Panzlschützen Mühlbach | * [[Panzlschützen Mühlbach-Bramberg]] Mühlbach | ||
==Sehenswürdigkeiten== | ==Sehenswürdigkeiten== | ||
Das [[Mühlbachtal (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbachtal]] ist ein | Das [[Mühlbachtal (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbachtal]] ist ein Wandergebiet. Der [[Rettenstein]] ist einer der markantesten Berge der [[Kitzbüheler Alpen]]. Auf der [[Baumgartenalm]] gibt es eine sehenswerte Schaukäserei. | ||
Der Ortskern von Mühlbach wird von drei Gebäuden geprägt: Dem ehemaligen | Der Ortskern von Mühlbach wird von drei Gebäuden geprägt: Dem ehemaligen [[Verweserhaus Mühlbach|Verweserhaus]], das heute Sitz des Vereins Bergbauforschung Bramberg ist, dem Verwalterwirt, einem ehemaligen Gebäude der Bergwerksverwaltung, und dem alten Kasten, einem [[Getreidekasten]], der von seinem jetzigen Eigentümern liebevoll renoviert und zu einem Wohngebäude umgebaut wurde. | ||
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== Quellen == | |||
* Website der Gemeinde Bramberg am Wildkogel | |||
* Archiv der Bergbauforschung Bramberg | |||
* "Bramberg am Wildkogel - Gemeindechronik" - Hans Hönigschmid | |||
* [[SALZBURGWIKI]]-Einträge | |||
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2025, 16:15 Uhr



Mühlbach im Pinzgau ist eine Katastralgemeinde sowie eine Ortschaft von Bramberg am Wildkogel im Oberpinzgau.
Name
Der Name rührt von den Mühlen her, die früher am Mühlbach standen. Beginnend mit der Stampf-, einer Leinsamenmühle, ungefähr beim heutigen Talbauern, über die Talmühle (Nr. 19) und weiter mit der Herrenmühle, wurde der Bach durch ein künstliches Gerinne geführt. Auch mehrere Schmieden, wie der Nagelschmied, der Talschmied und der Handelsschmied, sowie ein Sägewerk wurden über dieses Gerinne versorgt.
Geografie
Mühlbach befindet sich östlich des Gemeindezentrums und nördlich der Salzach. Ein nordöstlicher Ortsteil ist Sonnberg. Durch den Ortsteil führt die Gerlos Straße (B 165). Südlich der Salzach verläuft die Pinzgaubahn.
Geschichte
Mühlbach ist ein alter Oberpinzgauer Bergbauort mit einer langen Tradition. Bereits im Mittelalter wurden im Bergbau Brenntal Kupfer und Schwefel abgebaut. Zahlreiche Hausnamen wie Öfner, Grubenhüter, Pulverturm oder Kasten zeugen noch heute von dieser Zeit. Endgültig eingestellt wurde der Bergbau im Jahr 1863. Versuche, den Bergbau Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zu beleben, scheiterten. Seit 1995 gibt es den Verein Bergbauforschung Bramberg am Wildkogel, der sich mit der Sicherung der alten Baue und Archive befasst.
Einrichtungen
Mühlbach verfügt über ein beheiztes Schwimmbad, und einem Sportplatz.
Vereine
Der Ort hat ein reges Vereinsleben. Unter anderem gibt es:
- Sportclub Mühlbach
- Eisschützenverein Mühlbach
- Panzlschützen Mühlbach-Bramberg Mühlbach
Sehenswürdigkeiten
Das Mühlbachtal ist ein Wandergebiet. Der Rettenstein ist einer der markantesten Berge der Kitzbüheler Alpen. Auf der Baumgartenalm gibt es eine sehenswerte Schaukäserei.
Der Ortskern von Mühlbach wird von drei Gebäuden geprägt: Dem ehemaligen Verweserhaus, das heute Sitz des Vereins Bergbauforschung Bramberg ist, dem Verwalterwirt, einem ehemaligen Gebäude der Bergwerksverwaltung, und dem alten Kasten, einem Getreidekasten, der von seinem jetzigen Eigentümern liebevoll renoviert und zu einem Wohngebäude umgebaut wurde.
Sport
In diesem Teil Brambergs befindet sich die wahrscheinlich längste Naturrodelbahn der Welt.
Persönlichkeiten
Weblink
- Lage auf AMap, aktualisierter Datenlink
Quellen
- Website der Gemeinde Bramberg am Wildkogel
- Archiv der Bergbauforschung Bramberg
- "Bramberg am Wildkogel - Gemeindechronik" - Hans Hönigschmid
- SALZBURGWIKI-Einträge
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.