Kolomansberg: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geografie ==
==Geografie ==
Der nordöstlich des Marktzentrums von [[Thalgau]] gelegene Berggipfel befindet sich wenigen Meter von der Grenze des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]] zu [[Oberösterreich]] entfernt auf Salzburger Gebiet. Die [[Großraumradarstation Kolomansberg|Großgraumradarstation]] und die Zufahrt, die [[Kolomanstraße (Thalgau)|Kolomanstraße]], befindetn sich in Salzburg, die [[Kolomanskirche]] mit Kolomansbründl in Oberösterreich.  
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]]. Er befindet sich in der [[Kolomansberggruppe]], ein näher bezeichneter Bergrücken. Der nordöstlich des Marktzentrums von [[Thalgau]] gelegene Berggipfel befindet sich wenigen Meter von der Grenze des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]] zu [[Oberösterreich]] entfernt auf Salzburger Gebiet. Die [[Großraumradarstation Kolomansberg|Großgraumradarstation]] und die Zufahrt, die [[Kolomanstraße (Thalgau)|Kolomanstraße]], befinden sich in Salzburg, die [[Kolomanskirche]] mit Kolomansbründl in Oberösterreich.  


Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.
Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.


Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Kolomanstraße von [[Unterdorf (Thalgau)|Unterdorf]], Marktgemeinde Thalgau, erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] befahren, aber frei begangen werden dürfen).   
Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Kolomanstraße von [[Unterdorf (Thalgau)|Unterdorf]], Marktgemeinde Thalgau, erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] befahren, aber frei begangen werden dürfen).   
   
   
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut [[1658]]) in 1&nbsp;098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen [[Koloman]] (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  
Die Wanderwege [[Via Nova]] und [[Arnoweg]] verlaufen über den Kolomansberg.


Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Großraumradarstation Kolomansberg des österreichischen Bundesheeres. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]]-Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft.
Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen  berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger [[Auerhahn]] in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).


Die Wanderwege [[Via Nova]] und [[Arnoweg]] verlaufen über den Kolomansberg.
==Gebäude und Einrichtungen ==
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut [[1658]]) in 1&nbsp;098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen [[Koloman]] (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  


Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen  berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger [[Auerhahn]] in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).
Auf dem Kolomansberg befindet sich eine automatische Wetterstation des ZAMG, die dortigen Wetterdaten sind im Internet abrufbar.


==Geologie==
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Großraumradarstation Kolomansberg des österreichischen Bundesheeres. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]]-Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft.
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]]. Er befindet sich in der [[Kolomansberggruppe]], ein näher bezeichneter Bergrücken.
==ZAMG-Wetterstation am Kolomansberg==
Auf dem Kolomansberg befindes sich eine automatische Wetterstation des ZAMG, die dortigen Wetterdaten sind im Internet abrufbar.


[[Datei:Flugbild Kolomansberg Dachstein v. Walter Hutter.jpg|thumb|center|900px|Flugbild von Walter Hutter mit Kolomansberg, [[Bischofsmützen]] und [[Dachsteinmassiv]].]]
==Bildergalerie==
==Bildergalerie==
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Datei:Auerhahn am Kolomansberg.jpg|Auerhahn am Kolomansberg
Datei:Auerhahn am Kolomansberg.jpg|Auerhahn am Kolomansberg
Datei:Begegnung im Wald.jpg|Begegnung im Wald am Kolomansberg
Datei:Begegnung im Wald.jpg|Begegnung im Wald am Kolomansberg
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Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz  
Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz  
Datei:Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche.jpg|Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche  
Datei:Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche.jpg|Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche  
Datei:Panoramabild Kolomansberg Ost.JPG|Panoramabild Kolomansberg-Ost, das Bild verdeutlich die langgstreckte Formation des Kolomansberges.  
Datei:Thalgauberg, Kolomansberg 1.2.2020.jpg|Thalgauberg, Kolomansberg, Bild v. 1.2.2020. Zoomaufnahme vom Gaisberg
Datei:Rauchenschwand- Blick.JPG|Ausblick von der Kolomansbergstaße
Datei:Kolomansberg Ostansicht.JPG|Kolomansberg, Ostansicht
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=== weitere Bilder ===
=== weitere Bilder ===
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==Weblinks==
==Weblinks==
*[http://www.ogs.oeog.at/blatt1.htm Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft]
*[http://www.ogs.oeog.at/blatt1.htm Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft]
* [http://www.panoramio.com/photo_explorer#view=photo&position=324&with_photo_id=47166249&order=date_desc&user=3871188  Marterl "Goldene Kutsche" am Kolomansberg, Gemeinde Tiefgraben]
* [http://www.panoramio.com/photo_explorer#view=photo&position=324&with_photo_id=47166249&order=date_desc&user=3871188 www.panoramio.com] Marterl "Goldene Kutsche" am **
* [https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=kolomansberg+wetter  ZAMG-Wetterstation Kolomansberg]


==Quellen==
==Quellen==
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* [[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]
* [[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]


[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Thalgau]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Geologie]]
[[Kategorie:Geologie]]
[[Kategorie:Flyschzone]]
[[Kategorie:Flyschzone]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Thalgau]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Militär]]