Kreuzigungsgruppe von Schallmoos: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Salzburgblicke 069.jpg|thumb|Drei Kreuze in Schallmoos]]
[[Datei:Drei Kreuze in Schallmoos.jpg|thumb|Die Kreuzigungsgruppe von [[Schallmoos]]]]
[[Datei:Drei kreuze a.jpg|thumb|Erklärungstafel bei den Drei Kreuzen]]
Die sogenannte '''Kreuzigungsgruppe''' erhebt sich in der [[Stadt Salzburg]] über den Häusern von [[Schallmoos]] am Fuße des [[Kapuzinerberg]]es, wo die [[Vogelweiderstraße]] in die [[Schallmooser Hauptstraße]] mündet. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt.
Die '''Drei Kreuze in Schallmoos''' erinnern an eine ehemalige Hinrichtungsstätte der [[Stadt Salzburg]] im Mittelalter.


Sie wurde [[1599]] von [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich]] aufgelöst und im Süden der Stadt neu errichtet. In [[Schallmoos]] erinnern seither die Kreuze an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor der Hinrichtung.
==Geschichte==
Die ''Drei Kreuze von Schallmoos'' erinnern an eine ehemalige [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]]. Sie boten an einer etwas anderen Stelle vor dem Ostertor den zum Tode Verurteilten auf ihrem letzten Weg ein letztes Verweilen zur Andacht.


Die Figuren bilden eine selten gezeigte Gruppe mit einem Doppelkreuz: An beiden Seiten des mittleren Kreuzbalkens sind Christusdarstellungen befestigt, links und rechts davon Skulpturen der beiden Schächer.
Der östliche Corpus stammt aus dem [[16. Jahrhundert]], der westliche aus dem 17. Jahrhundert, die beiden Schächer wurden 1666 gefertigt. Die Bildhauer sind  unbekannt.
Die Richtstätte wurde [[1599]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] aufgelöst und im [[Neukommgasse|Süden der Stadt]] neu errichtet. Seither erinnern die Kreuze an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten.
Das historisch äußerst wertvolle Ensemble wurde von Stadtrestauratorin [[Ursula Mair]] in mehrtausendstündiger, eineinhalbjähriger Arbeit (2005-2007) restauriert.
==Bildergalerie==
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Datei:Kreuzigungsgruppe in Schallmoos, Westansicht, Detailaufnahme.jpg|Kreuzigungsgruppe in Schallmoos, Westansicht, Detailaufnahme
Datei:2007-11-28, Advent in Salzburg 002.jpg|Erklärungstafel bei der Kreuzigungsgruppe von Schallmoos
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==Quellen==
* [[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]
* Artikel [http://www.spoe-salzburg.at/sektionen/index.php?cat=3&op=News&newsid=241 ''"Kreuzingsgruppe erstrahlt in neuem Glanz"''](16. Juli 2007) auf www.spoe-salzburg.at.
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Schallmoos]]
[[Kategorie:Schallmoos]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Justiz]]
[[Kategorie:Justiz (Geschichte)]]
[[Kategorie:Katholische Kirche|Kreuzigungsgruppe]]
[[Kategorie:Katholische Kirche (Sonstiges)|Kreuzigungsgruppe]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Bildende Kunst]]
[[Kategorie:Kunstwerk]]

Aktuelle Version vom 16. Januar 2025, 20:20 Uhr

Die Kreuzigungsgruppe von Schallmoos

Die sogenannte Kreuzigungsgruppe erhebt sich in der Stadt Salzburg über den Häusern von Schallmoos am Fuße des Kapuzinerberges, wo die Vogelweiderstraße in die Schallmooser Hauptstraße mündet. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.

Geschichte

Die Drei Kreuze von Schallmoos erinnern an eine ehemalige Hinrichtungsstätte. Sie boten an einer etwas anderen Stelle vor dem Ostertor den zum Tode Verurteilten auf ihrem letzten Weg ein letztes Verweilen zur Andacht.

Die Figuren bilden eine selten gezeigte Gruppe mit einem Doppelkreuz: An beiden Seiten des mittleren Kreuzbalkens sind Christusdarstellungen befestigt, links und rechts davon Skulpturen der beiden Schächer.

Der östliche Corpus stammt aus dem 16. Jahrhundert, der westliche aus dem 17. Jahrhundert, die beiden Schächer wurden 1666 gefertigt. Die Bildhauer sind unbekannt.

Die Richtstätte wurde 1599 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau aufgelöst und im Süden der Stadt neu errichtet. Seither erinnern die Kreuze an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten.

Das historisch äußerst wertvolle Ensemble wurde von Stadtrestauratorin Ursula Mair in mehrtausendstündiger, eineinhalbjähriger Arbeit (2005-2007) restauriert.

Bildergalerie

Quellen