Flusskraftwerk Kitzloch: Unterschied zwischen den Versionen
K (+ Kategorie(n)) |
K (Textersetzung - „<gallery>“ durch „<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> “) |
||
| (9 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Kraftwerk Kitzloch 2.jpg|thumb|Kraftwerk Kitzloch]] | [[Datei:Kraftwerk Kitzloch 2.jpg|thumb|Kraftwerk Kitzloch]] | ||
| + | [[Datei:Staumauer und Stolleneingang.jpg|thumb|Staumauer und Stollenportal oberhalb der Kitzlochklamm]] | ||
Das '''Flusskraftwerk Kitzloch''' zählt zu den ältesten Kraftwerken Österreichs und befindet sich unterhalb der [[Kitzlochklamm]] in [[Taxenbach]] im [[Pinzgau]]. | Das '''Flusskraftwerk Kitzloch''' zählt zu den ältesten Kraftwerken Österreichs und befindet sich unterhalb der [[Kitzlochklamm]] in [[Taxenbach]] im [[Pinzgau]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
| − | Das Kraftwerk wurde von der Aluminium-Industrie-Aktiengesellschaft Neuhausen (Schweiz) erbaut, [[1903]] in Betrieb genommen und bereits [[1904]] erweitert, worauf die Maschinenleistung 8 | + | Das Kraftwerk wurde von der Aluminium-Industrie-Aktiengesellschaft Neuhausen (Schweiz) erbaut, [[1903]] in Betrieb genommen und bereits [[1904]] erweitert, worauf die Maschinenleistung 8 000 PS erreichte. Der hier durch die Nutzung des Wassers der [[Rauriser Ache]] erzeugte Strom wurde damals wie heute zur Produktion in der [[Lend]]er Aluminium-Hütte, der heutigen [[Salzburger Aluminium AG]], benötigt. Heute gehört die Anlage zur [[Achen Kraftwerke AG]] in Lend und wurde in den vergangenen Jahren für die Produktion in der Salzburger Aluminium AG (SAG) weiter modernisiert. |
| − | Die Aluminium-Hütte war damals die einzige in Österreich und hatte – was die Arbeiter-Fürsorge betrifft – eine Vorreiterrolle inne. Für die Arbeiter in [[ | + | Die Aluminium-Hütte war damals die einzige in Österreich und hatte – was die Arbeiter-Fürsorge betrifft – eine Vorreiterrolle inne. Für die Arbeiter errichtete man in [[Lend]] ein Personalhaus und einen [[Konsum Union|KONSUM]]. |
==Technische Daten== | ==Technische Daten== | ||
Nach der Modernisierung im Jahr [[1954]] wies das Kraftwerk folgende technische Daten auf: | Nach der Modernisierung im Jahr [[1954]] wies das Kraftwerk folgende technische Daten auf: | ||
| − | *Stollenlänge | + | *Stollenlänge 3 330 m |
*Druckrohrleitung 765 m | *Druckrohrleitung 765 m | ||
| − | *Wassermenge 8 | + | *Wassermenge 8 m³/sec. |
*Bruttofallhöhe 221,5 m | *Bruttofallhöhe 221,5 m | ||
| − | *Jahresarbeitsvermögen 90 | + | *Jahresarbeitsvermögen 90 000 000 kWh |
| + | |||
| + | == Bildergalerie == | ||
| + | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> | ||
| + | Datei:Kitzlochklamm 63.jpg|Ehemaliger Kraftwerks-Arbeitsweg in einer Felswand der [[Kitzlochklamm]] | ||
| + | </gallery> | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Aktuelle Version vom 15. Januar 2025, 18:56 Uhr
Das Flusskraftwerk Kitzloch zählt zu den ältesten Kraftwerken Österreichs und befindet sich unterhalb der Kitzlochklamm in Taxenbach im Pinzgau.
Geschichte
Das Kraftwerk wurde von der Aluminium-Industrie-Aktiengesellschaft Neuhausen (Schweiz) erbaut, 1903 in Betrieb genommen und bereits 1904 erweitert, worauf die Maschinenleistung 8 000 PS erreichte. Der hier durch die Nutzung des Wassers der Rauriser Ache erzeugte Strom wurde damals wie heute zur Produktion in der Lender Aluminium-Hütte, der heutigen Salzburger Aluminium AG, benötigt. Heute gehört die Anlage zur Achen Kraftwerke AG in Lend und wurde in den vergangenen Jahren für die Produktion in der Salzburger Aluminium AG (SAG) weiter modernisiert.
Die Aluminium-Hütte war damals die einzige in Österreich und hatte – was die Arbeiter-Fürsorge betrifft – eine Vorreiterrolle inne. Für die Arbeiter errichtete man in Lend ein Personalhaus und einen KONSUM.
Technische Daten
Nach der Modernisierung im Jahr 1954 wies das Kraftwerk folgende technische Daten auf:
- Stollenlänge 3 330 m
- Druckrohrleitung 765 m
- Wassermenge 8 m³/sec.
- Bruttofallhöhe 221,5 m
- Jahresarbeitsvermögen 90 000 000 kWh
Bildergalerie
Ehemaliger Kraftwerks-Arbeitsweg in einer Felswand der Kitzlochklamm
Quellen
- Informationstafel beim Kraftwerk