Stausee Tauernmoossee: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Süden mündet ein acht Kilometer langer sogenannter Beileitungsstollen aus dem [[Osttirol]]er Landecktal in den See. Diese sogenannte ''Beileitung Süd'' transportiert 25 bis 30 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.<ref>Quelle ein Bild in der Facebook-Gruppe "historischer Pinzgau"</ref> | Im Süden mündet ein acht Kilometer langer sogenannter Beileitungsstollen aus dem [[Osttirol]]er Landecktal in den See. Diese sogenannte ''Beileitung Süd'' transportiert 25 bis 30 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.<ref>Quelle ein Bild in der Facebook-Gruppe "historischer Pinzgau"</ref> | ||
Version vom 10. Januar 2023, 18:55 Uhr
Der Stausee Tauernmoossee ist ein Stausee im Oberpinzgau.
Lage
Der Stausee liegt in einer langgestreckten Felswanne des Tauernmoosbodens am Südende des Stubachtales in 2 000 m ü. A.. Er ist flächenmäßig die größte Wasserfläche im Stubachtal und sein Wasser wird für die Stromgewinnung für die Österreichischen Bundesbahnen von der Kraftwerksgruppe Stubachtal verwendet.
Er wurde zwischen 1921 und 1929 als erste Baustufe der Kraftwerksgruppe errichtet.
Gewässer
Im nordwestlichen Teil verlässt der Tauernmoos Bach den Stausee, der in den Speicher Enzingerboden mündet (1 474 m ü. A.). Er selbst wird von mehreren Zuflüssen im Süden und Osten (aus dem Bereich der Kleineiserseen, südwestlich vom Hocheiser, 2 865 m ü. A.) gespeist. Darüber hinaus hat er eine Einleitung eines Stollens, der Wasser aus einem in Osttirol liegenden kleinen See auf 2 279 m ü. A. bringt.
Im Süden mündet ein acht Kilometer langer sogenannter Beileitungsstollen aus dem Osttiroler Landecktal in den See. Diese sogenannte Beileitung Süd transportiert 25 bis 30 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.[1]
Quellen
- Karte Freytag & Berndt
- Seefeldner, Erich: Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde, Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg, 1961
Einzelnachweis
- ↑ Quelle ein Bild in der Facebook-Gruppe "historischer Pinzgau"