Flusskraftwerk Kitzloch: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Aluminium-Hütte war damals die einzige in Österreich und hatte – was die Arbeiter-Fürsorge betrifft – eine Vorreiterrolle inne. Für die Arbeiter in Kitzloch errichtete man ein Personalhaus und einen KONSUM. | Die Aluminium-Hütte war damals die einzige in Österreich und hatte – was die Arbeiter-Fürsorge betrifft – eine Vorreiterrolle inne. Für die Arbeiter in Kitzloch errichtete man ein Personalhaus und einen KONSUM. | ||
Version vom 18. Juni 2011, 07:54 Uhr
Das Kraftwerk Kitzloch zählt zu den ältesten Kraftwerken Österreichs und befindet sich unterhalb der Kitzlochklamm in Taxenbach im Pinzgau.
Geschichte
Das Kraftwerk wurde von der Aluminium-Industrie-Aktiengesellschaft Neuhausen (Schweiz) erbaut, 1903 in Betrieb genommen und bereits 1904 erweitert, worauf die Maschinenleistung 8.000 PS erreichte. Der hier durch die Nutzung des Wassers der Rauriser Ache erzeugte Strom wurde damals wie heute zur Produktion in der Lender Aluminium-Hütte benötigt. Heute gehört die Anlage zur Achen-Kraftwerke-AG in Lend und wurde in den vergangenen Jahren für die Produktion in der Salzburger Aluminium AG (SAG) weiter modernisiert.
Die Aluminium-Hütte war damals die einzige in Österreich und hatte – was die Arbeiter-Fürsorge betrifft – eine Vorreiterrolle inne. Für die Arbeiter in Kitzloch errichtete man ein Personalhaus und einen KONSUM.
Technische Daten
Nach der Modernisierung im Jahr 1954 wies das Kraftwerk folgende technische Daten auf:
- Stollenlänge 3330 m
- Druckrohrleitung 765 m
- Wassermenge 8 m3/sec.
- Bruttofallhöhe 221,5 m
- Jahresarbeitsvermögen 90.000.000 kWh
Quellen
- Informationstafel beim Kraftwerk