Altkatholische Kirche Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Logo der Altkatholischen Kirche.jpg|thumb|150px|Logo der Altkatholischen Kirche Salzburg]]Die '''Altkatholische Kirche Salzburg''' ist eine staatlich anerkannte Kirche, deren Gründung auf das Jahr [[1870]] zurückgeht, als beim I. Vatikanischen Konzil in Rom zwei neue Lehren beschlossen wurden.
 
[[Datei:Logo der Altkatholischen Kirche.jpg|thumb|150px|Logo der Altkatholischen Kirche Salzburg]]Die '''Altkatholische Kirche Salzburg''' ist eine staatlich anerkannte Kirche, deren Gründung auf das Jahr [[1870]] zurückgeht, als beim I. Vatikanischen Konzil in Rom zwei neue Lehren beschlossen wurden.
  
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Die altkatholischen Kirchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden aus Protest gegen die dogmatischen Definitionen des ''Jurisdiktionsprimats'' und der ''päpstlichen Unfehlbarkeit'', die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil verkündet wurden.  
 
Die altkatholischen Kirchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden aus Protest gegen die dogmatischen Definitionen des ''Jurisdiktionsprimats'' und der ''päpstlichen Unfehlbarkeit'', die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil verkündet wurden.  
  
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Am [[21. August]] [[1910]] kam es in [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck]] zu einer Massenversammlung, wo sich zwischen dem altkatholischen Priester [[Wilhelm Hossner]] und einer Gruppe von Klerikalen, die mit ihren Geistlichen erschienen waren, ein Argumentationsduell ereignete. Leider kam es am Ende zu einer blutigen Schlägerei.
  
Mit Erlass des Ministeriums vom [[16. Mai]] [[1922]] wurde dann die ''Altkatholische Kirche'' auch staatlich anerkannt.
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[[1922]] konstituierte sich die erste Altkatholische Kirchengemeinde in Salzburg, die mit Erlass des Ministeriums vom [[16. Mai]] [[1922]] staatlich anerkannt wurde. [[1924]] wurde der Gemeinde der [[Marmorsaal (Schloss Mirabell)|Marmorsaal]] im [[Schloss Mirabell]] als Kirche übergeben. Seit [[1938]] sind die Altkatholiken in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Johannes-von-Nepomuk-Kapelle|Schlosskapelle Mirabell]] beheimatet.
 
 
Seit 1938 sind die Altkatholiken in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Johannes-von-Nepomuk-Kapelle|Schlosskapelle Mirabell]] beheimatet.
 
  
 
==Kontakt==
 
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Version vom 12. September 2022, 10:55 Uhr

Logo der Altkatholischen Kirche Salzburg

Die Altkatholische Kirche Salzburg ist eine staatlich anerkannte Kirche, deren Gründung auf das Jahr 1870 zurückgeht, als beim I. Vatikanischen Konzil in Rom zwei neue Lehren beschlossen wurden.

Geschichte

Die altkatholischen Kirchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden aus Protest gegen die dogmatischen Definitionen des Jurisdiktionsprimats und der päpstlichen Unfehlbarkeit, die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil verkündet wurden.

In Salzburg bildete sich erst 1907 ansatzweise eine Altkatholische Kirchengemeinschaft. Der Pfarrer von Ried, Viktor Erb, feierte dann am 6. Jänner 1907 die erste Gottesdienstfeier. Am 12. Oktober 1907 fand dann im Großen Kurhaus eine öffentliche Volksversammlung statt, an der an die 300 Personen teilnahmen und etwa 80 spontan ihren Beitritt erklärten. Als Redner traten der in Salzburg bekannte Hans Kirchsteiger und aus Wien der Geistliche Wilhelm Hossner auf.

Am 21. August 1910 kam es in Bruck zu einer Massenversammlung, wo sich zwischen dem altkatholischen Priester Wilhelm Hossner und einer Gruppe von Klerikalen, die mit ihren Geistlichen erschienen waren, ein Argumentationsduell ereignete. Leider kam es am Ende zu einer blutigen Schlägerei.

1922 konstituierte sich die erste Altkatholische Kirchengemeinde in Salzburg, die mit Erlass des Ministeriums vom 16. Mai 1922 staatlich anerkannt wurde. 1924 wurde der Gemeinde der Marmorsaal im Schloss Mirabell als Kirche übergeben. Seit 1938 sind die Altkatholiken in der Stadt Salzburg in der Schlosskapelle Mirabell beheimatet.

Kontakt

Altkatholische Kirchengemeinde Salzburg
Pfarrer Mag. Martin Eisenbraun
"Johannes-von-Nepomuk-Kapelle"
Schloss Mirabell - Stiege 4
5024 Salzburg
Telefon und Telefax: 06 62 - 88 57 54
E-Mail: eisenbraun@gmx.at

Weblink

Quelle