Oberhofen am Irrsee: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Oberhofen am Irrsee''' ist eine Gemeinde am nördlichen Ufer des [[Irrsee]]s im [[Hausruckviertel]] im [[Bezirk Vöcklabruck]] in [[Oberösterreich]].
  
 
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Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an das [[Bundesland Salzburg]]. Im Westen an die [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]] und im Norden an die Flachgauer Marktgemeinde [[Straßwalchen]].  
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Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an das [[Bundesland Salzburg]]. Im Westen an die [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]] und im Norden an die Flachgauer Marktgemeinde [[Straßwalchen]]. Die [[Mondsee Straße]] (B 154) von Straßwalchen kommend, verläuft durch das Gemeindegebiet entlang des Irrsees. Von Westen gelangt man über eine Gemeindestraße von Neumarkt am Wallersee über die Ortschaft [[Sommerholz]] nach Oberhofen.
  
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:Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
 
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:Amtsleiter: Alexander Reichl
 
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==Geschichte==
 
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Der Name Oberhofen scheint bereits [[1384]] urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Region. [[Kelten]] und [[Römer]] siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die [[Bajuwaren]] bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren [[Pest]] und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der [[Herrschaft Wildeneck]] bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen ([[1784]]) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.  
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Der Name Oberhofen scheint bereits [[1384]] urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Region. [[Kelten]] und [[Römer]] siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die [[Bajuwaren]] bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren [[Pest]] und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der Herrschaft Wildeneck bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen ([[1784]]) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.  
  
Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums [[Bayern]] liegend, gehörte der Ort seit dem [[12. Jahrhundert]] zum Herzogtum [[Österreich]]. Seit [[1490]] wird er dem Fürstentum [[Österreich ob der Enns]] zugerechnet. Während der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] war der Ort mehrfach besetzt. Seit [[1918]] gehört Oberhofen zu Oberösterreich. Während des [[Nationalsozialismus]] gehörte der Ort ab [[13. März]] [[1938]] zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.
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Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums [[Bayern]] liegend, gehörte der Ort seit dem [[12. Jahrhundert]] zum Herzogtum [[Österreich]]. Seit [[1490]] wird er dem Fürstentum [[Österreich ob der Enns]] zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit [[1918]] gehört Oberhofen zu Oberösterreich. Während des [[Nationalsozialismus]] gehörte der Ort ab [[13. März]] [[1938]] zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.
  
[[Datei:Oberhofen am Irrsee 049.jpg|thumb|Ortschaft Laiter in Oberhofen am Irrsee]]
 
 
Die Ortschaft Laiter befindet sich in schöner landschaftlicher Lage am Nordufer des Irrsees. Durch die Hanglage bietet sich eine gute Ansicht auf den See und die ihn umgebende Landschaft. Sehr reizvoll ist auch der Ausblick auf das benachbarte [[Sommerholz]] am westlich gelegenen Bergrücken.
 
Die Ortschaft Laiter befindet sich in schöner landschaftlicher Lage am Nordufer des Irrsees. Durch die Hanglage bietet sich eine gute Ansicht auf den See und die ihn umgebende Landschaft. Sehr reizvoll ist auch der Ausblick auf das benachbarte [[Sommerholz]] am westlich gelegenen Bergrücken.
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Die denkmalgeschützte [[Pfarrkirche Hll. Blasius und 14 Nothelfer]] weist einige Anknüpfungspunkte mit Salzburg auf.
  
 
== Persönlichkeiten aus Oberhofen ==
 
== Persönlichkeiten aus Oberhofen ==
* [[Josef Loibichler]] (* 1900; † 1972 in Neumarkt am Wallersee), Landwirt und [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] von [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]]
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* [[Josef Loibichler]] (* 1900; † 1972 in Neumarkt am Wallersee), Landwirt und [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] von [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]]
 
 
==Bilder Ortschaft Laiter ==
 
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Datei:Irrseeufer bei Laiter.jpg| Irrseeufer bei Laiter
 
Datei:Irrseeland.jpg|der Irrsee in Oberhofen
 
Datei:2007-08-02, um den Irrrsee, Nordufer 029.jpg| Irrsee, Nordwestufer, gegenüber die Ortschaft Laiter
 
Datei:Laiter 010.jpg|Ortschaft Laiter, Ansicht von Sommerholz aus
 
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==Bilder Oberhofen am Irrsee==
 
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Datei:Oberhofen, südliche Ansicht.jpg|Oberhofen, Südansicht
 
Datei:Kirchenportal in Oberhofen.jpg|Kirchenportal in Oberhofen
 
Datei:Oberhofen 005.jpg|Oberhofen, Kirche innen
 
Datei:Oberhofen 006.jpg|Erinnerungstafel in der Kirche an Pfarrer Adalbert Fiedler
 
Datei:Oberhofen mit sommerholz 013.jpg|Oberhofen, mit Sommerholz im Hintergrund am Berg
 
Datei:Oberhofen 009.jpg|Ortsbild m. Kirche
 
Datei:Oberhofen 008.jpg|Turmbild
 
Datei:Oberhofen mit sommerholz 014.jpg|Oberhofen mit Sommerholz
 
Datei:Rabenschwand 002.jpg|Gutshof Rabenschwand
 
Datei:Rabenschwand 003.jpg| Rabenschwand Ortschaft 
 
Datei:Oberhofen, südwestliche Ansicht.jpg| Oberhofen, Südwestansicht von Sommerholz aus
 
Datei:Fischofhof in Oberhofen am Irrsee Fischof.jpg|ehemalige Restaurant Fischof (geschlossen) in Oberhofen am Irrsee, mit Campinganlage
 
Datei:Irrseeufer unterhalb des Fischhofs.jpg|Irrseeufer unterhalb des Fischhofs in Oberhofen
 
Datei:Irrsee, Sommerholz mit Camping Fischhof in Oberhofen.JPG|Camping Fischhof mit [[Irrsee]] in Oberhofen am Irrsee, am Hügel die Ortschaft "Gegend", darüber die Kirche [[Sommerholz]] 
 
Datei:Irrsee in Oberhofen.jpg|westlicher Irrseeblick in Oberhofen
 
Datei:Lengroid-Ostpanorama A.jpg|Oberhofen mit Irree-Panoramaaufnahme von Lengroid aus
 
Datei:Oberhofen von Norden.jpg|Oberhofen von Norden
 
Datei:Oberhofen, Westansicht.JPG|Oberhofen, Westansicht
 
Datei:Oberhofen Gemeindeamt 010.jpg|Gemeindeamt Oberhofen
 
Datei:Friedhofdetail von Oberhofen.JPG|Friedhofdetail von Oberhofen
 
Datei:Friedhof-Panoramabild v. Oberhofen.JPG|Friedhof-Panoramabild v. Oberhofen
 
Datei:Oberhofen mit Irrsberg.jpg|Oberhofen mit Irrsberg
 
Datei:Blühende Wiesen in Oberhofen.jpg|Blühende Wiesen in Oberhofen. Mai 2021
 
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==Bilder ==
 
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==Weblink==
 
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* [http://www.oberhofen-irrsee.at/node/2537 Bericht über die Eröffnung des neuen Amtshauses im Jahr 2016]
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* [http://www.oberhofen-irrsee.at/node/2537 Bericht über die Eröffnung des neuen Amtshauses im Jahr 2016]
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[[Kategorie:Oberösterreich]]
 
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Version vom 10. September 2021, 19:29 Uhr

Vorlage:Salzburgbezug

Oberhofen, Südansicht
Oberhofen, dahinter Irrsdorf.
Neues Gemeindeamt Oberhofen.
Panoramabild von Sommerholz.
Ortschaft Laiter in Oberhofen am Irrsee.

Oberhofen am Irrsee ist eine Gemeinde am nördlichen Ufer des Irrsees im Hausruckviertel im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich.

Geografie

Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an das Bundesland Salzburg. Im Westen an die Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee und im Norden an die Flachgauer Marktgemeinde Straßwalchen. Die Mondsee Straße (B 154) von Straßwalchen kommend, verläuft durch das Gemeindegebiet entlang des Irrsees. Von Westen gelangt man über eine Gemeindestraße von Neumarkt am Wallersee über die Ortschaft Sommerholz nach Oberhofen.

Daten

Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
Amtsleiter: Alexander Reichl
1 666 Einwohner (Stand 1. Jänner 2020)
150 Einwohner mit Zweitwohnsitz
21,16 km²
ca. 400 Häuser
ca. 600 Haushalte

Geschichte

Der Name Oberhofen scheint bereits 1384 urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser Region. Kelten und Römer siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die Bajuwaren bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren Pest und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der Herrschaft Wildeneck bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen (1784) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.

Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört Oberhofen zu Oberösterreich. Während des Nationalsozialismus gehörte der Ort ab 13. März 1938 zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.

Die Ortschaft Laiter befindet sich in schöner landschaftlicher Lage am Nordufer des Irrsees. Durch die Hanglage bietet sich eine gute Ansicht auf den See und die ihn umgebende Landschaft. Sehr reizvoll ist auch der Ausblick auf das benachbarte Sommerholz am westlich gelegenen Bergrücken.

Die denkmalgeschützte Pfarrkirche Hll. Blasius und 14 Nothelfer weist einige Anknüpfungspunkte mit Salzburg auf.

Persönlichkeiten aus Oberhofen

Bilder

 Oberhofen am Irrsee – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen