Schlossergasse (Altstadt): Unterschied zwischen den Versionen
K (Bild gegen Bildlink ausgetauscht (keine Veröffentlichungsgenehmigung vom Buchautor vorliegend)) |
K (Textersetzung - „Josef Mayburger (junior)“ durch „Josef Mayburger junior“) |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
Bis 1881 bot sich von der Veranda des damaligen [[Hotel Österreichischer Hof|Hotels Österreichischer Hof]] ein Blick auf die Rückseite der kleinen Häuser, die die vier bis fünf Meter breite (alte) [[Theatergasse]] an der Salzachseite begleiteten. Noch heute wird ihr Verlauf vom [[Platzl]] zum Vitals-, [[Lederertor|Lederer]]- oder Wassertor durch den vertieften Gehsteig in der oberen [[Schwarzstraße]], der ehemaligen Schlossergasse, markiert. | Bis 1881 bot sich von der Veranda des damaligen [[Hotel Österreichischer Hof|Hotels Österreichischer Hof]] ein Blick auf die Rückseite der kleinen Häuser, die die vier bis fünf Meter breite (alte) [[Theatergasse]] an der Salzachseite begleiteten. Noch heute wird ihr Verlauf vom [[Platzl]] zum Vitals-, [[Lederertor|Lederer]]- oder Wassertor durch den vertieften Gehsteig in der oberen [[Schwarzstraße]], der ehemaligen Schlossergasse, markiert. | ||
| − | Das St.-Vitals-Tor (Lederertor) stand nahe dem runden Wasserturm über einer Straßenkreuzung, dort, wo heute die Theatergasse von der Schwarzstraße abzweigt. Eine Marmortafel am Haus Schwarzstraße 14 (Bratwurstglöckerl/Palmersfiliale [Anmerkung 1966/1967!]) erinnert an den historischen Bau. Er war um 1465 bei der zweiten [[Stadtbefestigung]] durch [[Erzbischof]] [[Burkhard II. von Weißpriach]] errichtet und [[1630]] von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] mit drei Portalen und einem Ausgang zum Fluss großartig erneuert worden. Für den ganzen Komplex, den [[Josef Mayburger | + | Das St.-Vitals-Tor (Lederertor) stand nahe dem runden Wasserturm über einer Straßenkreuzung, dort, wo heute die Theatergasse von der Schwarzstraße abzweigt. Eine Marmortafel am Haus Schwarzstraße 14 (Bratwurstglöckerl/Palmersfiliale [Anmerkung 1966/1967!]) erinnert an den historischen Bau. Er war um 1465 bei der zweiten [[Stadtbefestigung]] durch [[Erzbischof]] [[Burkhard II. von Weißpriach]] errichtet und [[1630]] von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] mit drei Portalen und einem Ausgang zum Fluss großartig erneuert worden. Für den ganzen Komplex, den [[Josef Mayburger junior|Josef Mayburger]] und [[Georg Pezolt]] in schönen Bleistiftzeichnungen festgehalten haben, schlug die Stunde, als 1860 der [[Salzburger Hauptbahnhof]] eröffnet und die [[Kais an der Salzach|Kais]] am rechten Ufer begonnen wurden. Das [[1861]] von der [[Stadt Salzburg]] angekaufte Tor fiel [[1862]] unter der Spitzhacke des "Herrn Demolierers"..." |
== Quelle == | == Quelle == | ||
Aktuelle Version vom 28. März 2021, 16:28 Uhr
Die Schlossergasse in der rechtsseitigen Altstadt ist eine nicht mehr existierende Gasse.
Geschichte
Bis 1881 bot sich von der Veranda des damaligen Hotels Österreichischer Hof ein Blick auf die Rückseite der kleinen Häuser, die die vier bis fünf Meter breite (alte) Theatergasse an der Salzachseite begleiteten. Noch heute wird ihr Verlauf vom Platzl zum Vitals-, Lederer- oder Wassertor durch den vertieften Gehsteig in der oberen Schwarzstraße, der ehemaligen Schlossergasse, markiert.
Das St.-Vitals-Tor (Lederertor) stand nahe dem runden Wasserturm über einer Straßenkreuzung, dort, wo heute die Theatergasse von der Schwarzstraße abzweigt. Eine Marmortafel am Haus Schwarzstraße 14 (Bratwurstglöckerl/Palmersfiliale [Anmerkung 1966/1967!]) erinnert an den historischen Bau. Er war um 1465 bei der zweiten Stadtbefestigung durch Erzbischof Burkhard II. von Weißpriach errichtet und 1630 von Erzbischof Paris Graf Lodron mit drei Portalen und einem Ausgang zum Fluss großartig erneuert worden. Für den ganzen Komplex, den Josef Mayburger und Georg Pezolt in schönen Bleistiftzeichnungen festgehalten haben, schlug die Stunde, als 1860 der Salzburger Hauptbahnhof eröffnet und die Kais am rechten Ufer begonnen wurden. Das 1861 von der Stadt Salzburg angekaufte Tor fiel 1862 unter der Spitzhacke des "Herrn Demolierers"..."
Quelle
- Wilhelm Schaup, 1966/1967, Bild 12, Fotograf: Würthle & Sohn, Salzburger Landesarchiv & ÖH)