Hermine Esinger: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die Schwestern Adele und Hermine Esinger wohnten am Mönchsberg 6. Diese Adresse war Treffpunkt künstlerisch engagierter Frauen. In der Esinger-Villa am Mönchsberg lebten die Malerin Adele und ihre Schwester Hermine, Pianistin, Orgelvirtuosin und letzte Liszt-Schülerin. Sie luden stets freitags zu Lese- und Musizierstunden in ihr Haus ein. Sie pflegten einen großen Freundeskreis, dem die Ausbildung und Berufstätigkeit von Künstlerinnen ein Anliegen war. Adele Esinger wirkte maßgeblich an der Gründung des Münchner Künstlerinnenvereins im Jahr [[1882]] mit. Der Weg zur Anerkennung weiblicher Kunst blieb jedoch mühsam und endete für die beiden Schwestern in ökonomischer Not. | + | Die Schwestern Adele und Hermine Esinger wohnten in der Salzburger [[Altstadt]] am [[Mönchsberg]] Nr. 6. Diese Adresse war Treffpunkt künstlerisch engagierter Frauen. In der [[Esinger-Villa]] am Mönchsberg lebten die Malerin Adele und ihre Schwester Hermine, Pianistin, Orgelvirtuosin und letzte Liszt-Schülerin. Sie luden stets freitags zu Lese- und Musizierstunden in ihr Haus ein. Sie pflegten einen großen Freundeskreis, dem die Ausbildung und Berufstätigkeit von Künstlerinnen ein Anliegen war. Adele Esinger wirkte maßgeblich an der Gründung des Münchner Künstlerinnenvereins im Jahr [[1882]] mit. Der Weg zur Anerkennung weiblicher Kunst blieb jedoch mühsam und endete für die beiden Schwestern in ökonomischer Not. |
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Version vom 11. April 2010, 15:20 Uhr
Die Schwestern Adele Esinger (* 1844, † 1923) und Hermine Esinger (* 1852, † 1939) waren Salzburger Künstlerinnen.
Leben
Die Schwestern Adele und Hermine Esinger wohnten in der Salzburger Altstadt am Mönchsberg Nr. 6. Diese Adresse war Treffpunkt künstlerisch engagierter Frauen. In der Esinger-Villa am Mönchsberg lebten die Malerin Adele und ihre Schwester Hermine, Pianistin, Orgelvirtuosin und letzte Liszt-Schülerin. Sie luden stets freitags zu Lese- und Musizierstunden in ihr Haus ein. Sie pflegten einen großen Freundeskreis, dem die Ausbildung und Berufstätigkeit von Künstlerinnen ein Anliegen war. Adele Esinger wirkte maßgeblich an der Gründung des Münchner Künstlerinnenvereins im Jahr 1882 mit. Der Weg zur Anerkennung weiblicher Kunst blieb jedoch mühsam und endete für die beiden Schwestern in ökonomischer Not.
Quellen
- Projekt Frauenspuren des Frauenbüros der Stadt Salzburg.