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Die Verwaltung und das an den Verein angegliederte – 2012 neu gestaltete – Kartenbüro befinden sich im [[Traklhaus|Geburtshaus]] des Salzburger Dichters [[Georg Trakl]]. Hier hat die {{PAGENAME}} schon im Jahr 1973 eine Gedenkstätte eingerichtet, die 1987 anlässlich der 100. Wiederkehr von Georg Trakls Geburtstag zu einer Forschungs- und Gedenkstätte ausgebaut wurde. Sie ist im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich. | Die Verwaltung und das an den Verein angegliederte – 2012 neu gestaltete – Kartenbüro befinden sich im [[Traklhaus|Geburtshaus]] des Salzburger Dichters [[Georg Trakl]]. Hier hat die {{PAGENAME}} schon im Jahr 1973 eine Gedenkstätte eingerichtet, die 1987 anlässlich der 100. Wiederkehr von Georg Trakls Geburtstag zu einer Forschungs- und Gedenkstätte ausgebaut wurde. Sie ist im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich. | ||
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== Präsidium & Management == | == Präsidium & Management == | ||
Version vom 1. Januar 2020, 13:28 Uhr
| Voller Name | Salzburger Kulturvereinigung |
| Vorsitzender | Mag. Hans Schinwald |
| Adresse | Trakl-Haus Waagplatz 1a 5020 Salzburg Telefon: (06 62) 84 53 46 |
| Homepage | *Offizieller Webauftritt "Salzburger Kulturvereinigung" |
| info@kulturvereinigung.com | |
Die Salzburger Kulturvereinigung gilt mit ihren rund 30 jährlich stattfindenden Orchesterkonzerten, Opern- und Ballettabenden im Großen Festspielhaus als der führende Konzertveranstalter in Salzburg. Sie wurde 1947 gegründet. Im Oktober 2017 feierte die Salzburger Kulturvereinigung ihr 70-jähriges Jubiläum.
Beschreibung
So ist die Salzburger Kulturvereinigung für den weitaus größten Teil des symphonischen Musiklebens der Stadt verantwortlich und lädt als einzige Organisation auch außerhalb von Festspielzeiten international renommierte Orchester, Dirigenten und Solisten in die Hauptspielstätte der Salzburger Festspiele ein. Das Große Festspielhaus wurde 1960 mit dem Rosenkavalier unter Herbert von Karajan eröffnet und war von Anbeginn auch Hauptaustragungsort der Orchesterkonzerte der Salzburger Kulturvereinigung. Mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich der Seitenbühne) zählt es auch heute noch zu den beeindruckenden und größten Konzert- und Opernbühnen der Welt.
Im Zentrum der 24 jährlich stattfindenden Abonnementkonzerte der Zyklen „Die Große Symphonie“, „Musik der Meister“ und „Welt der Musik“ stehen die Werke der Klassik und Romantik. Neben einer über 50 Jahre währenden Partnerschaft mit dem Mozarteumorchester Salzburg gastierten hier Klangkörper wie etwa das London Symphony Orchestra, die Münchner Philharmoniker, die St. Petersburger Philharmoniker, das Gewandhaus-Orchester Leipzig mit Dirigenten und Solisten wie etwa Sergiu Celibidache, Kurt Masur, Carlo Maria Giulini, Christoph Eschenbach, David Oistrach, Gidon Kremer, Emil Gilels, Alfred Brendel, Friedrich Gulda, András Schiff, Edita Gruberova, Thomas Quastoff und Thomas Hampson. Zu den herausragenden Höhepunkten zählten gewiss auch die Gastspiele der Wiener und der Berliner Philharmoniker unter der Leitung des Komponisten Aram Chatschaturjan und Herbert von Karajans.
Für musikalische Sternstunden sorgten in den vergangenen Spielzeiten Gastspiele des Orchestre National du Capitole de Toulouse, des Orquestra Sinfônica de São Paulo, der Wiener Symphoniker oder des WDR-Sinfonieorchesters Köln mit Dirigenten wie Tugan Sokhiev, Fabio Luisi, Marc Albrecht und Jukka-Pekka Saraste sowie Solisten wie Antonio Meneses, Denis Matsuev oder Lars Vogt.
Die Salzburger Kulturvereinigung ist seit 1950 für ihre Theater-Abonnements bekannt. Auf diesem Wege konnten dem Salzburger Landestheater im Zeitraum von 62 Jahren insgesamt 3 Millionen Besucher zugeführt werden.
Die Salzburger Kulturvereinigung finanziert sich zu 94 % eigenwirtschaftlich durch Erlöse aus dem Kartenverkauf und aus privaten Zuwendungen. Sechs Prozent werden von Stadt, Land und Bund subventioniert.
Der Salzburger Kulturvereinigung geht es darum, als offener und moderner Betrieb wahrgenommen zu werden, und sie betrachtet es heute mehr denn je als ihre Aufgabe, „klassische“ Musik einem möglichst breiten Publikum aller Altersstufen und unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zugänglich zu machen. Dieses angepasste Wertebewusstsein spiegelt sich nicht nur in zahlreichen öffentlich zugänglichen Generalproben wider, sondern auch in einer verstärkten Vernetzung beim Kartenverkauf von Familien und Jugendkonzerten.
Aus der Geschichte
Oktober 2017: 70 Jahre Jubiläum
Im Oktober 2017 feierte die Salzburger Kulturvereinigung ihr 70-jähriges Jubiläum.
Neujahrskonzert im Großen Festspielhaus
- Hauptartikel Neujahrskonzert im Großen Festspielhaus]]
Nicht zuletzt ziehen aber auch die ebenfalls im Großen Festspielhaus stattfindenden Neujahrskonzerte ein großes Publikum in ihren Bann. Anknüpfend an die großen Erfolge der vergangenen Jahre präsentierte die Kulturvereinigung am 1. Jänner 2013 erstmals drei Neujahrskonzerte. Am Vormittag tanzte die Vereinigung Wiener Staatsopernballett zu einer luxuriösen Zusammenstellung der Glanzlichter aus Tschaikowskis „Schwanensee“ und zu Werken der Strauß-Dynastie. Am Nachmittag und Abend luden die Bochumer Symphoniker zu einer von Böhmen ausgehenden musikalischen Reise in die „Neue Welt“.
Salzburger Kulturtage
- Hauptartikel Salzburger Kulturtage
Ein weiterer Höhepunkt im Spielplan ist gewiss das Herbst-Festival „Salzburger Kulturtage“. Geboren aus der Idee, die Stadt auch im Herbst zur Szene für erstklassige Aufführungen und Konzerte heimischer und internationaler Interpreten zu machen, haben sich die Salzburger Kulturtage gleich nach ihrer Gründung im Jahr 1972 einen festen Platz im Kulturleben der Stadt erworben.
Die Kulturtage 2012 präsentierten neben den Gastspielen des Budapest Festival Orchestra und des Luzerner Sinfonieorchesters einen Ballettabend mit dem renommierten St. Petersburger Ballett-Theater, einen Theaterabend mit dem Schauspieler und Komödianten Otto Schenk sowie ein Percussion-Konzert mit der Via Nova Percussion Group. Mit „Tristan und Isolde“ stand in diesem Jahr auch wieder eine große Oper im Haus für Mozart auf dem Programm. Außerdem bieten die Salzburger Kulturtage jährlich eine Plattform für Auftritte des ehrenamtlich organisierten Sinfonieorchesters der Salzburger Kulturvereinigung sowie des gleichnamigen Chors. So gelangten neben der bereits traditionellen Sonntagsmatinee im Odeion auch das Mozart-Requiem mit dem Chor der Salzburger Kulturvereinigung in der Andräkirche zur Aufführung.
Höhepunkte der Spielzeit 2012/13
Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2012/13 zählten Konzerte des Budapest Festival Orchestra mit Iván Fischer, des Luzerner Sinfonierochesters mit Jonathan Nott und Isabelle Faust, des Mozarteumorchesters mit Alexander Shelley (Verdi-Requiem) sowie des Orquestra Simfònica de Barcelona.
Salzburger Straßentheater
- Hauptartikel Salzburger Straßentheater
Ein weiteres Standbein ist das Salzburger Straßentheater. Seit über 42 Jahren bietet es zur Festspielzeit qualitätsvolles Volkstheater mit erstklassigen Schauspielern. Es erfreut jährlich Tausende von Menschen in Stadt und Land Salzburg. 2012 steht mit „Pygmalion“, das einst als Vorlage für das Musical „My fair Lady“ diente, eine meisterhafte Komödie auf dem Programm.
Georg-Trakl-Forschungs- und Gedenkstätte
- Hauptartikel Trakl Forschungs- und Gedenkstätte
Die Verwaltung und das an den Verein angegliederte – 2012 neu gestaltete – Kartenbüro befinden sich im Geburtshaus des Salzburger Dichters Georg Trakl. Hier hat die Salzburger Kulturvereinigung schon im Jahr 1973 eine Gedenkstätte eingerichtet, die 1987 anlässlich der 100. Wiederkehr von Georg Trakls Geburtstag zu einer Forschungs- und Gedenkstätte ausgebaut wurde. Sie ist im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich.
Personelles
Im Jahr 2009 übernahm Elisabeth Fuchs die künstlerische Leitung und damit die gesamte Programmplanung von ihrem Vorgänger Senatsrat Dr. Heinz Erich Klier. Gemeinsam mit ihr stellten sich Josefa Hüttenbrenner als kaufmännische Geschäftsführerin und Michael Sowa als Marketing-Leiter der Herausforderung einer zeitgemäßen Positionierung des als gemeinnütziger Verein organisierten Unternehmens.
Am 26. Oktober 2017 teilte Elisabeth Fuchs über Facebook mit, sie werde ihren Vertrag als künstlerische Leiterin der Salzburger Kulturvereinigung nicht mehr verlängern. Es gebe "unterschiedliche Vorstellungen bezüglich Programmplanung und Schwerpunkten". Allerdings versichert sie: Bis Ende 2018 werde sie all ihren Aufgaben "mit Freuden" nachgehen und "eine gute Übergabe vorbereiten". Danach werde sie vor allem mit der von ihr gegründeten Junge Philharmonie Salzburg und den Kinderfestspielen neue Wege gehen.[1]
2018 angesprochen auf Gerüchte, wonach Hans Schinwald selbst in der Kulturvereinigung einen Verwandten um 25.000 Euro Honorar beschäftigt habe, bestätigte dieser das Gerücht. Da der für Marketing zuständige Mitarbeiter Michael Sowa für ein Jahr karenziert sei, habe er Ende des Vorjahres "einen erfahrenen Journalisten, der mein Schwager ist" engagiert - in Abstimmung mit den zwei Geschäftsführerinnen. In Anbetracht der Jubiläumsfeierlichkeiten seien 25.000 Euro angemessen. Er erachte es als richtig, dass er als Präsident für Öffentlichkeitsarbeit jemanden bestelle und bevorzuge, den er kenne. Und: "Es ist nur um eine Überbrückung gegangen."; Michael Sowa komme im März 2018 zurück.[1]
Präsidium & Management
- Präsidium: Dir. Mag. Hans Schinwald, Dr. Heinz Erich Klier, Dr. Othmar Raus
- Management: Thomas Heißbauer (künstlerischer Leiter ab 1. November 2018), Mag. Josefa Hüttenbrenner (kaufmännisch), DI Michael Sowa, MA (Marketing)
Frühere Präsidenten waren etwa
- Dr. Hans Katschthaler (1996 bis 2012),
- Josef Kaut (1973 bis 1983) und
- Dr. Rudolf Hanifle (1947 bis 19..).
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- Kulturvereinigung
- Presseaussendungen am 12. Oktober 2017 und 8. Mai 2018
Einzelnachweis
- ↑ 1,0 1,1 SN online, Salzburger Nachrichten online, abgefragt am 27. Oktober 2017