Schanze am Kirchhügel: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Schanze am Kirchhügel''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in Straßwalchen|denkmalgeschütztes Gebäude]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Straßwalchen]].
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Als der Abt von Mondsee [[1250]] Straßwalchen an das [[Erzstift Salzburg]] abtrat, erhielt er ein Schutzversprechen gegen die Einfälle der Bayern . Darum ließ Philipp von Spanheim Straßwalchen erstmals befestigen. Auch wegen der Bauernaufstände in Oberösterreich war der Ort gefährdet, und deshalb ließ [[Paris Graf Lodron|Fürsterzbischof Paris Lodron]] [[1626]] den Markt befestigen. Aus dieser Zeit stammt das denkmalgeschützte Objekt. Mit der Planung wurden den Hofbaumeister [[Santino Solari]] und der Obristleutnant [[Johann Sigmund von Mabon]] beauftragt. Straßwalchen wurde vollständig durch einen Palisadenzaun geschützt. An den Befestigungen wurde auch den ganzen Dreißigjährigen Krieg gearbeitet. [[1742]] wurden die Schanzen erneuert.  
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Als der Abt des [[Benediktinerstift Mondsee|Benediktinerstifts Mondsee]] [[1250]] Straßwalchen an das [[Erzstift Salzburg]] abtrat, erhielt er ein Schutzversprechen gegen die Einfälle der [[Herzogtum Bayern|Bayern]]. Darum ließ Erzbischof [[Philipp von Spanheim]] Straßwalchen erstmals befestigen. Auch wegen der Bauernaufstände in [[Oberösterreich]] war der Ort gefährdet, und deshalb ließ Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1626]] den Markt befestigen. Aus dieser Zeit stammt das denkmalgeschützte Objekt. Mit der Planung wurden den [[Hofbaumeister]] [[Santino Solari]] und der Obristleutnant [[Johann Sigmund von Mabon]] beauftragt. Straßwalchen wurde vollständig durch einen Palisadenzaun geschützt. An den Befestigungen wurde auch den ganzen [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gearbeitet. [[1742]] wurden die Schanzen erneuert.  
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Südlich der Pfarrkirche von Straßwalchen zieht sich einer Geländekante folgend ein beidseits abgeböschter Wall in Richtung Südost bis zu einem verbreiterten Rondell . Auf der Schanze stehen zwei Sommerlinden, die als Linden auf der Schanze als Naturdenkmal geschützt sind. Das Alter der Linden wird auf 300 bis 450 Jahre geschätzt.
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Südlich der [[Pfarrkirche hl. Martin Straßwalchen|Pfarrkirche]] von Straßwalchen zieht sich einer Geländekante folgend ein beidseits abgeböschter Wall in Richtung Südost bis zu einem verbreiterten Rondell. Auf der Schanze stehen zwei Sommerlinden, die als [[Linde]]n auf der Schanze als [[Naturdenkmal]] geschützt sind. Das Alter der Linden wird auf 300 bis 450 Jahre geschätzt.
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
 
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Straßwalchen)]]
 
[[Kategorie:Denkmalschutz (Straßwalchen)]]

Version vom 13. Juli 2019, 18:25 Uhr

Straßwalchen (Schanze am Kirchhügel-1).jpg

Die Schanze am Kirchhügel ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Flachgauer Marktgemeinde Straßwalchen.

Geschichte

Als der Abt des Benediktinerstifts Mondsee 1250 Straßwalchen an das Erzstift Salzburg abtrat, erhielt er ein Schutzversprechen gegen die Einfälle der Bayern. Darum ließ Erzbischof Philipp von Spanheim Straßwalchen erstmals befestigen. Auch wegen der Bauernaufstände in Oberösterreich war der Ort gefährdet, und deshalb ließ Fürsterzbischof Paris Lodron 1626 den Markt befestigen. Aus dieser Zeit stammt das denkmalgeschützte Objekt. Mit der Planung wurden den Hofbaumeister Santino Solari und der Obristleutnant Johann Sigmund von Mabon beauftragt. Straßwalchen wurde vollständig durch einen Palisadenzaun geschützt. An den Befestigungen wurde auch den ganzen Dreißigjährigen Krieg gearbeitet. 1742 wurden die Schanzen erneuert.

Beschreibung

Südlich der Pfarrkirche von Straßwalchen zieht sich einer Geländekante folgend ein beidseits abgeböschter Wall in Richtung Südost bis zu einem verbreiterten Rondell. Auf der Schanze stehen zwei Sommerlinden, die als Linden auf der Schanze als Naturdenkmal geschützt sind. Das Alter der Linden wird auf 300 bis 450 Jahre geschätzt.

Quelle