Fritz Kollinsky: Unterschied zwischen den Versionen

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Fritz Kollinsky gehörte dem jüdischen Glauben an, war verheiratet und hatte einen Sohn. 1930 erwarb seine Frau in Salzburg-Maxglan in der Moossstraße Nr. 7 eine Villa, in welcher die Familie von 1931 bis 1938 lebte. 1938 wurde die Familie den Schikanen der Nationalsozialisten ausgeliefert und musste daher nach Berlin flüchten. Dort wurde Kollinsky zur Zwangsarbeit eingeteilt. An den Folgen dieser starb er im August 1945 in Berlin.  
 
Fritz Kollinsky gehörte dem jüdischen Glauben an, war verheiratet und hatte einen Sohn. 1930 erwarb seine Frau in Salzburg-Maxglan in der Moossstraße Nr. 7 eine Villa, in welcher die Familie von 1931 bis 1938 lebte. 1938 wurde die Familie den Schikanen der Nationalsozialisten ausgeliefert und musste daher nach Berlin flüchten. Dort wurde Kollinsky zur Zwangsarbeit eingeteilt. An den Folgen dieser starb er im August 1945 in Berlin.  
Seine Witwe und sein Sohn kehrten nach Salzburg zurück, wo sie, genau wie der 1969 überführte Kollinsky, ihre letzte Ruhestätte auf dem Salzburger Kommunalfriedhof fanden.  
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Seine Witwe und sein Sohn kehrten nach Salzburg zurück, wo sie, genau wie der 1969 überführte Kollinsky, nach ihrem jeweiligen eigenen Ableben ihre letzte Ruhestätte auf dem Salzburger Kommunalfriedhof fanden.  
  
 
Zum Andenken an Kollinsky wurde am [[28. September]] [[2017]] in der [[Moosstraße]] Nr. 17 ein Stolperstein verlegt.  
 
Zum Andenken an Kollinsky wurde am [[28. September]] [[2017]] in der [[Moosstraße]] Nr. 17 ein Stolperstein verlegt.  

Version vom 17. Juni 2019, 15:39 Uhr

Fritz (Friedrich Moritz Michael) Kollinsky (* 23. Oktober 1875 in Prag, † 29. August 1945 in Berlin (an den Folgen von Zwangsarbeit)), war ein Opfer des Nationalsozialimus in Salzburg

Leben

Fritz Kollinsky gehörte dem jüdischen Glauben an, war verheiratet und hatte einen Sohn. 1930 erwarb seine Frau in Salzburg-Maxglan in der Moossstraße Nr. 7 eine Villa, in welcher die Familie von 1931 bis 1938 lebte. 1938 wurde die Familie den Schikanen der Nationalsozialisten ausgeliefert und musste daher nach Berlin flüchten. Dort wurde Kollinsky zur Zwangsarbeit eingeteilt. An den Folgen dieser starb er im August 1945 in Berlin. Seine Witwe und sein Sohn kehrten nach Salzburg zurück, wo sie, genau wie der 1969 überführte Kollinsky, nach ihrem jeweiligen eigenen Ableben ihre letzte Ruhestätte auf dem Salzburger Kommunalfriedhof fanden.

Zum Andenken an Kollinsky wurde am 28. September 2017 in der Moosstraße Nr. 17 ein Stolperstein verlegt.

Quelle