Katharina Krawagna-Pfeifer
Katharina Krawagna-Pfeifer (* 31. Juli 1956 in Traun, OÖ) ist eine ehemalige Redakteurin der "Salzburger Nachrichten".
Salzburgbezug
1974 inskribierte sie zunächst an der Universität Salzburg Rechtswissenschaften und Publizistik und wechselte dann an die Universität Linz, wo sie 1978 als Rechtswissenschafterin promovierte. Bereits in der Studienzeit arbeitete sie von 1974 bis 1978 als freie Journalistin für die "Salzburger Nachrichten" in deren Linzer Redaktion. Nach einem Studienaufenthalt in Paris wurde sie im August 1979 innenpolitische Redakteurin der "Salzburger Nachrichten" in Salzburg. 1993 wechselte sie zur Wiener Tageszeitung "Der Standard" als Leiterin der innenpolitischen Redaktion.
In den 1980er-Jahren hatte sie Kontakte mit dem Salzburger Literaten- und Schriftstellerkreis um Max Blaeulich, Ludwig Hartinger und Karl-Markus Gauß, die sich intensiv in der Zeitschrift "Literatur und Kritik" engagierten und sich gemeinsam mit Krawagna-Pfeifer am Höhepunkt der Revolution in Rumänien (1989) um die Ausreise des betagten und in Westeuropa damals fast vergessenen rumänischen Surrealisten Gellu Naum erfolgreich bemühten. An den Dokumentationsreihen "Zeitzeugen" und "Feindbilder", die gemeinsam vom ORF Landesstudio Salzburg, der Universität Salzburg und den "Salzburger Nachrichten" durchgeführt wurden, arbeitete sie mit.
Von 2010 bis 2013 verfasste sie im wöchentlichen Wechsel mit Andreas Unterberger in den "Salzburger Nachrichten" unter dem Format "Kontroverse" eine Streitkolumne zu Fragen der nationalen und internationalen Politik.
Katharina Krawagna-Pfeifer lebt und arbeitet als Publizistin, Journalistin und Kommunikationsstrategin in Salzburg und Wien.
Quelle
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Katharina Krawagna-Pfeifer"