Josef Hasenauer (Saalfelden-Land)

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Josef Alois Hasenauer (* 21. Mai 1851 in Saalfelden-Land;[1]19. Februar 1920 ebenda[2]) war Bauer und von 1900 bis 1903[3] Gemeindevorsteher der Landgemeinde Saalfelden.

Leben

Josef Hasenauer war Sohn des Josef Hasenauer, Thomanbauers in Uttenhofen (Gemeinde Saalfelden-Land), und der Thomanbauern-Tochter Katharina Mayr;[1] er wurde selbst Thomanbauer (auch: Tomernbauer) in Uttenhofen.

Er war nicht nur von 1900 bis 1903 Gemeindevorsteher der Landgemeinde, sondern auch danach noch seither fast ununterbrochen Mitglied des Gemeindeausschusses.

Am Rompilgerzug der Salzburger im Jahr 1900 nahm Hasenauer mir Freuden teil und erzählte danach öfters von seinen Erlebnissen. Gerne spendete er von seinem erworbenen Wohlstand zu wohltätigen Zwecken. Im ersten Jahr des Ersten Weltkriegs verlor er seinen Sohn und Erben Hippolyt, der im Miltärspital Mitrovica in Slawonien an Typhus starb, und einige Jahre später auch seine Frau. In seinen letzten Lebensmonaten übergab er das ganze Anwesen seiner Tochter.

Nachdem Hasenauer sich von einem Schlaganfall, den er zwei Jahre zuvor erlitten hatte, nie ganz erholt hatte, bereitete – wenige Tage nach der Hochzeit seiner Tochter Anna (mit Matthias Breitfuß vom Stefflbauer in Uttenhofen[4]) – ein weiterer Schlaganfall[2] seinem Leben ein Ende. Die Einsegnung erfolgte durch Johann Hasenauer, den damaligen Pfarrer von Mittersill[5].

Quelle

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Saalfelden, Bd. X S. 221
  2. 2,0 2,1 Sterbebuch der Pfarre Saalfelden, Bd. XI S. 200
  3. Artikel "Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer"
  4. Trauungsbuch der Pfarre Saalfelden, Bd. X S. 121
  5. Salzburger Chronik, 25. Februar 1920, S. 7: Öffentlicher Dank
Zeitfolge