Herbert Mittermayr
Ing. Herbert Mittermayr (* 7. März 1910 in Oberndorf; † 13. Juni 1999 ebenda)[1] war Baumeister in Oberndorf und kurzzeitig NS-Bürgermeister dieser Flachgauer damaligen Marktgemeinde.
Aus seinem Leben
Herbert Mittermayr war Sohn des Oberndorfer Baumeisters (und kurzzeitigen Bürgermeisters) Jakob Mittermayr und der Kalkbrennerstochter Anna geb. Graß aus Grein an der Donau (OÖ).[1]
Mittermayr wurde nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistisch beherrschte Deutsche Reich (1938) zum kommissarischen Bürgermeister Oberndorfs ernannt,[2] schied aber noch im selben Jahr aus diesem Amt, da er laut deutscher Gemeindeordnung nicht gleichzeitig Leiter der NSDAP-Ortsgruppe und Bürgermeister sein durfte[3].
Er heiratete am 21. September 1938 in der Oberndorfer Pfarrkirche 28‑jährig die 20‑jährige Oberndorfer Fleischhauerstochter Elisabeth Tanner. Der Ehe entsprossen mindestens die Töchter Liselotte und Hadwig.[4]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Oberndorf bei Salzburg, Bd. IX S. 95
- ↑ Artikel "Kommissarische Bürgermeister 1938"
- ↑ Artikel "Franz Miesenberger"
- ↑ Trauungsbuch der Pfarre Oberndorf bei Salzburg Bd. V S. 6
| Vorgänger |
Bürgermeister von Oberndorf 1938 |
Nachfolger |