Die neue Kapelle nahe der Hütte

Die Neue Fürther Hütte ist eine auf 2 201 m ü. A. gelegene Schutzhütte der Sektion Fürth des Deutschen Alpenvereins.

Allgemeines

Die Alte Fürther Hütte war 1903 am Gänsebichljoch in Südtirol gebaut worden, die nach 1919 vom italienischen Staat enteignet worden war. Die neue Hütte der Sektion Fürth des Alpenvereines sollte im Hollersbachtal zuerst auf dem Sandebentörl gebaut werden. Die Hütte wurde aber dann 1929 idyllisch und lawinensicher neben dem Kratzenbergsee in 2 200 m Höhe erbaut. Mehrfach wurde die Hütte erweitert, 2006 folgte eine biologische Kläranlage. Vom Ende des Almweges zur Fürther Hütte führt eine zur Versorgung der Hütte notwendige Materialseilbahn.

Lage

Sie befindet sich in den Hohen Tauern in der Venedigergruppe am südlichen Ende des Hollersbachtales im Gemeindegebiet von Hollersbach im Pinzgau im Oberpinzgau.

In unmittelbarer Nähe der Hütte wurde eine neue Kapelle errichtet. Der Kratzenbergsee ist auch nicht weit entfernt.

Beliebte alpinistische Ziele von der Neuen Fürtehr Hütte sind

  • der Weg über den Kratzenbergsee zum Sandebentörl und weiter zur Alten Prager Hütte und zum Venediger Höhenweg und ins Innergschlöss, sowie
  • der Weg über die Larmkogelscharte zum Larmkogel und weiter zur Thüringer Hütte im Habachtal.

Angesichts des allgemeinen Fahrverbotes für den privaten Pkw-Verkehr auf dem Almweg ins Hollersbachtal besteht die Möglichkeit mit dem Bus zur Talstation der Neuen Fürther Hütte gebracht zu werden, soweit Wanderer den Weg zu Fuß scheuen und auch nicht auf dem gut ausgebauten Almweg mit dem Rad zu Talstation gelangen wollen.

Weblinks

Quellen