Pilgrim II. von Puchheim
Unter dem streitbaren Erzbischof Pilgrim II. von Puchheim erreichte das Erzbistum seine flächenmäßig größte Ausbreitung.
1831 besetzte er in einer militärischen Aktion Berchtesgaden, geriet aber selbst durch einen Hinterhalt 1387 in die Gefangenschaft der bayerischen Herzöge. Er wurde durch eine gemeinsame Aktion des Domkapitels und der Landstände frei gekauft.
Am 13. Juni 1393 wurde die Propstei Berchtesgaden der erzbischöflichen Mensa zur Versorgung der Hofhaltung einverleibt, was allerdings nur bis 1407 aufrecht blieb.
Pilgrim II. war es auch, der quasi die ersten Schritte zur Verstaatlichung des Silber-, Gold-, Salzbergbaus und der Salzachschifffahrt einleitete. Er ließ den ersten Goldgulden Salzburgs prägen.
Man vermutet auch, dass der der sagenumwobene Mönch von Salzburg war.
Quelle
- Geschichte Salzburg, Friederike Zaisberger