Johann Christoph von Liechtenstein-Kastelkorn

Version vom 9. August 2017, 15:56 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Johann Christoph von Liechtenstein-Kastelkorn (* 12. Dezember 1591 in Leifers, Südtirol; † 1. Dezember 1643) war von 1624 bis 1643 Bischof von Chiemsee.

Johann Christoph entstammte dem Südtiroler Adelsfamilie. Zunächst studierte er in Innsbruck und von 1607 bis 1612 in Rom. Seit 1616 war er Domherr in Salzburg. 1617 wurde er von Erzbischof Markus Sittikus zum Oberstkämmerer ernannt. Zusätzlich war er Konsistorialpräsidenten und Geheimen Rats in Salzburg, wo er am 16. Juni 1621 auch zum Priester geweiht wurde

Er wurde nach dem Tod von Nikolaus von Wolkensteins durch Erzbischof Paris von Lodron 1624 zu dessen Nachfolger ernannt. Im Jahr 1629 veröffentlichte er eine Beschreibung seines Bistums. 1636 stiftete er die Loretokirche in Salzburg. Als Chiemseer Bischof bemühte sich Johann Christoph um einen stärkeren Einfluss auf seinen Sprengel. 1642 wurde Johann Christoph von Liechtenstein-Kastelkorn vom Salzburger Domkapitel zum Dekan gewählt. Ein Jahr später starb er und wurde im Salzburger Dom begraben.

Quelle

Zeitfolge