Ämilian Sengmüller

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 29. Januar 2017, 06:27 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ämilian Sengmüller OSB (* 1620 In Michaelbeuern, † 9. April 1696 ebenda) war Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern.

Leben

Ämilian Sengmüller war höchstwahrscheinlich der Sohn des Hofwirts, da sein Bruder Thomas in einem Schreiben aus dem Jahre 1644 als "Hofwirth zu Beuern" bezeichnet wird. Ämilian trat ins Stift ein und war dort Ökonom, Stiftspfarrer und Prior. Später war er auch Pfarrer in Seewalchen am Attersee.

Am 27. April 1676 wurde er zum Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern gewählt und am 26. Mai 1676 geweiht. In den 20 Jahren seiner Regentschaft hatte er mit vielen Mühen zu kämpfen. Durch mehrere schlechte Ernten an Wein und Getreide gab es geringe Einnahmen und es drohten Schulden. Durch die Türkenbelagerung 1683 wurde der Hof in Währing zerstört und die Weingärten verwüstet, jedoch konnten Erbschaften von verschiedenen Gönnern diese Ausgaben auffangen.

In seiner Zeit als Abt traten 20 Novizen in das Kloster ein.

Quelle

  • Filz, Michael: Geschichte der Aebte dieses Stiftes, von Werigand dem Ersten chronologisch bestimmten, bis auf den Gegenwärtigen, Nicolaus III. (Geschichte des Salzburgischen Benedictinerstiftes Michaelbeuern Band 2). Salzburg, 1833