Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung (Ettenberg)

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Die Wallfahrtskirche Maria Ettenberg befindet sich im Berchtesgadener Land an den südlichen Abhängen des Untersbergmassivs oberhalb von Marktschellenberg.

Geschichte

Die Ettenberger Kirche wurde zur Zeit des Fürstpropstes Julius Heinrich Freiherr von Rehlingen (1723- 1732). Sie entstand etwa zur gleichen Zeit wie die Marienheiligtümer Wallfahrtskirche Maria Gern und Maria am Kunterweg in der Ramsau.

Im Inneren der weißgetünchte, spätbarocke Kirche ist das große und farbenfrohe Deckengemälde auffallend. Es zeigt zu Füßen des Gnadenthrons kniend, u. a. den Erbauer der Kirche, Propst von Rehlingen. Die reichen Stuckarbeiten, weiß auf hellgrünem Grund, stammen vom Stukkateur Josef Höpp aus Burghausen, Bayern. Neben weiteren Wandbilder und vielen Votivbilder, die hinter dem Altar zu sehen sind, ist noch die mit über vier Meter Höhe ungewöhnlich große Schnitzfigur des Hl. Christopherus aus dem 17. Jahrhundert oben auf der Orgelempore erwähnenswert.

Ein großer Bombensplitter an der Wand rechts neben dem Altar, erinnert an den Bombenangriff der Amerikaner auf den nahen Obersalzberg am 25. April 1945, bei dem einige Irrläufer Ettenberg trafen.

Wallfahrer können auch, den im September 1997 eingeweihten Kreuzweg mit 14 Stationen, von Marktschellenberg aus bis zur Kirche Ettenberg pilgern.

Erreichbarkeit

Man kann auf einer kleinen Straße von Marktschellenberg hinauf fahren. Oder man durchwandert die Almbachklamm. Als dritte Möglichkeit bietet sich eine Wanderung von der Wallfahrtskirche Maria Gern aus an. Dauer etwa 90 min bis zwei Stunden (weil man trotz der kurzen Entfernung zunächst in die Almbachklamm absteigen muss, um am anderen Klammufer wieder steil aufzusteigen).

Quellen

[[Kategorie:Wallfahrtskirche|Ettenberg, Maria]