Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Wolfgang im Salzkammergut

Die Wallfahrtskirche St. Wolfgang liegt im Salzkammergut im oberösterreichischen St. Wolfgang am Wolfgangsee.
Geschichte
Der Legende nach wurde sie vom hl. Wolfgang errichtet. Hier endet auch die Wallfahrt St. Wolfgang von Mondsee über den Falkensteinweg.
Der Bau der Wallfahrtskirche lässt sich in drei Bauphasen gliedern:
- die gotische Hallenkirch mit Süd- und Nordschiff aus dem 15. Jahrhundert
- der glockenförmige Turm aus dem 18. Jahrhundert
- die barocken Anbauten am Süd- und Nordschiff und die Wolfgangkapelle aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Der Pacheraltar

Meister Michael Pacher aus Bruneck (Südtirol) erhielt im Jahre 1471 vom damaligen Abt Benedikt vom Kloster Mondsee den Auftrag zur Errichtung eines Flügelaltares. In zehnjähriger Arbeit schuf er zusammen mit seinem Bruder Friedrich eines der bedeutendsten spätgotischen Kunstwerke. Teils auf Wagen und teils auf Flussschiffen wurde der weltberühmte Altar nach St. Wolfgang gebracht.
Doppelaltar von Schwanthaler
Ursprünglich - so heißt es - sollte dieser Altar von Thomas Schwanthaler anstelle des Pacher-Altars aufgestellt werden, doch Meister Schwanthaler war vom Pacheraltar so begeistert, dass er seinen eigenen Altar an der jetzigen Stellen aufbauen ließ. Das Gitter rundherum bezeichnet genau die Stelle, an der die erste vom Heiligen Wolfgang erbaute Kirche gestanden hat.
Bildergalerie
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Altes Turmkreuz von der Wallfahrtskirche an der Außenmauer der Kirche