Ludwig Bechinie-Lazan

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 19. Oktober 2013, 16:51 Uhr von Remora (Diskussion | Beiträge) (Sicherheitsdirektor)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Oberst Ludwig Bechinie-[Ritter von] Lazan (* 7. Februar 1879 in Wien; † 15. Mai 1941 im KZ Buchenwald) war in der Ständestaatszeit Sicherheitsdirektor für das Land Salzburg.

Leben

Bechinie machte in Wien und Niederösterreich in der Gendarmerie Karriere.

Im Jahr 1933 wurde, hauptsächlich im Hinblick auf zunehmende nationalsozialistische Unruhen, für jedes Bundesland das Amt des Sicherheitsdirektors (ein die Befugnisse der Landeshauptmänner beschneidendes Bundesorgan) geschaffen.
Dieses Amt bekleidete Bechinie von 1934 bis 1938.

Mit 1. Jänner 1938 wurde er (unter Belassung auf seinem Posten als Sicherheitsdirektor des Bundeslandes Salzburg) zum Landesgendarmeriekommandanten von Niederösterreich ernannt.[1]

Gleich nach der nationalsozialistischen Machergreifung wurde er im März 1938 verhaftet und in ein Konzentrationslager eingeliefert.

Am 15. Mai 1941 wurde er im Konzentrationslager Buchenwald, vermutlich bei einem „Gasversuch“, ums Leben gebracht.

Quellen

Literatur

  • Fuchs, Gernod: „.. Ich aber habe leben müssen“; in: Salzburg Archiv Nr. 23.