Theaterverein Moosdorf
Der Theaterverein Moosdorf ist ein Laientheater-Verein im Oberen Innviertel in der Seelentium-Gemeinde Moosdorf nahe der Grenze zum nördlichen Salzburger Flachgau.
Produktion 2013 "Arsen und Spitzenhäubchen"
- Wie viele Leichen hat Moosdorf im Keller liegen?
Für drei Wochen verwandelt sich der Saal beim „Wirt z’Furkern“ in Moosdorf in eine vornehme viktorianische Villa aus dem New York der 1940er-Jahre, in der die beiden Schwestern Abby und Martha Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe in höchster Vollendung praktizieren. Erst als Neffe Mortimer bei seinen Tanten in der Fensterbank überraschend eine Leiche entdeckt, beginnt sich ein düsteres Geheimnis langsam zu lüften…
Mit „Arsen und Spitzenhäubchen“ wagt sich der Theaterverein Moosdorf in seiner 32. Spielsaison an einen der erfolgreichsten Klassiker des schwarzen Humors. Nach seiner Broadway-Premiere im Jänner 1941 am Fulton Theater war die Komödie von Joseph Kesselring dreieinhalb Jahre lang allabendlich ausverkauft, der gleichnamige Spielfilm mit Cary Grant in der Rolle des Mortimer zählt noch heute zu den unverwüstlichen Filmklassikern. Für die Moosdorfer Aufführungen konnte die Burghauserin Lisa Hanöffner als Regisseurin gewonnen werden, die bereits 2011 das „Weiße Rössl“ mit dem Theaterverein Moosdorf zur Aufführung brachte.
"Arsen und Spitzenhäubchen" entführt den Theaterbesucher in eine zugegeben etwas verrückte Welt, in der sich die beiden liebenswerten Schwestern Abby (Sandra Reindl) und Martha (Sonja Hochradl) gar nicht erklären können, warum Mortimer (Gunther Boennecken) wegen einer harmlosen Leiche aus der Fassung gerät – obwohl sich doch dank der Hilfe ihres Bruders Teddy (Willi Zachbauer) ohnedies alle Probleme rasch begraben lassen.
Mortimer versucht zwar nach Kräften, seine Tanten zu beschützen, doch das Schicksal nimmt durch das plötzliche Auftauchen seines lange verschollen geglaubten Bruders Jonathan (Dieter Bommer) und dessen Komplizen Dr. Einstein (Edi Söllhammer) eine überraschende Wendung… In weiteren Rollen stehen Bianca Huber, Gerlinde Zechner, Sigi Schreiner, Michael Webersberger, Georg Mayer, Franz Gruber und Walter Hoffmann auf der Bühne.
Die Moosdorfer Premiere von Arsen und Spitzenhäubchen fand am Samstag, 16. Februar, um 20:00 Uhr beim Wirt z’Furkern statt. Kartenreservierungen (Erwachsene € 8,-, Kinder bis 14 Jahre € 5,-) für alle Vorstellungen sind täglich von 18:00 bis 20:30 Uhr unter der Telefonnummer 0664 1257926 möglich.
Weitere Aufführungstermine:
Freitag 22. Februar 20.00 Uhr<br /
Samstag 23. Februar 20.00 Uhr<br /
Sonntag 24. Februar 20.00 Uhr<br /
Mittwoch 27. Februar 20.00 Uhr<br /
Freitag 01. März 20.00 Uhr<br /
Samstag 02. März 20.00 Uhr<br /
Sonntag 03. März 14.00 Uhr (Nachmittagsvorstellung)<br /
Sonntag 03. März 20.00 Uhr<br /
Produktion 2011 „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“
Der Wirt 'z’Furkern' verwandelte sich ins berühmte „Weiße Rössl“ und statt am Seeleitensee lag Moosdorf für drei Wochen am Ufer des Wolfgangsees.
In seiner 30. Spielsaison hatte der Theaterverein Moosdorf 2011 eines der bekanntesten Lustspiele auf seinen Spielplan gesetzt und garantierte damit jede Menge Spaß und Kurzweil. Der durch Peter Alexander legendär gewordene Zahlkellner Leopold wurde in Moosdorf durch Dieter Bommer verkörpert, der sich von seiner Rösslwirtin Josepha, gespielt von Sandra Reindl, allerhand anhören muss, ehe letztlich die Liebe siegt.
Auch das „Weiße Rössl“ bekam hier durch die Laienschauspieler des Theatervereins seine ganz besondere Note. In der Rolle des „schönen Sigismund“ Arthur Sülzheimer brillierte Michael Webersberger mit bayerischem Dialekt, weshalb seine Heimatstadt auch kurzerhand von Berlin nach München verlegt wurde. Als „echten“ Berliner erkannte man hingegen sofort den Fabrikant Wilhelm Giesecke (Sigi Schreiner), der letztlich seine Tochter Ottilie (Bettina Schöfecker) in den Händen von Rechtsanwalt Dr. Siedler (Gunther Boennecken) wieder fand. Natürlich bekam auch das lispelnde Klärchen (Sandra Wimmer) am Ende ihren Schatz. In weiteren Rollen spielten Wolfgang Loiperdinger als Hausdiener Franz, Sonja Hochradl als Stubenmädchen Mirzl, Georg Mayer als Straßenmusikant Loidl, Gerlinde Zechner als Gieseckes Schwester Charlotte, Willi Zachbauer als Klärchens Vater Walter Hinzelmann, Johann Schnitzinger als Dr. Bernbach und Silvia Loiperdinger als dessen Frau Emmi.
Als Regisseurin für das Stück konnte man ganz im Sinne der engen Freundschaft zwischen dem Innviertel und Bayern die Burghausenerin Lisa Hanöffer gewinnen, die schon viele erfolgreiche Produktionen diesseits und jenseits der Salzach geleitet hat. Ihr machte die Arbeit in Moosdorf besonders viel Spaß: „Da steckt bei allen Schauspielern so viel Herzblut drinnen, jeder Probentag macht unheimlich viel Freude!“ Ihr zur Seite standen Gernot Leobacher für die Technik, Claudia Wolfersberger für die Maske und Willi Webersberger für die Bühne.
Aufführungstermine
Aufgeführt wurde das „Weiße Rössl am Wolfgangsee“ insgesamt neunmal zwischen 12. und 27. März beim Wirt z’Furkern.
Kontakt
- Obmann Wilhelm Webersberger jun.
- Weichsee 8
- 5141 Moosdorf
- Telefon: 07 748 - 23 30 oder 06 64 - 4 32 85 35
Quellen
- Presseaussendungen ReiWo - Wolfgang Reindl